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Gedämpfte Erwartungen: Arbeitgeberverband zweifelt an der geplanten Entlastungsprämie

  • vor 13 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bremst die Erwartungen an die von der Bundesregierung angekündigte steuerfreie Prämie. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Nach Einschätzung von BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeterdürfte die Beteiligung der Unternehmen deutlich geringer ausfallen als bei einer vergleichbaren Maßnahme in der Vergangenheit.


Weniger Auszahlungen als bei früherer Regelung


Im Gespräch mit der Bild erklärte Kampeter, dass vermutlich weit weniger Firmen den vorgesehenen Betrag von 1.000 Euro an ihre Beschäftigten weitergeben werden. Zum Vergleich: Bei der im Jahr 2022 eingeführten Inflationsausgleichsprämie profitierten damals über 80 Prozent der tariflich Beschäftigten.


Kritik an politischem Vorgehen


Deutliche Kritik äußerte Kampeter auch an Friedrich Merz und Lars Klingbeil. Aus seiner Sicht hätten der Bundeskanzler und der Finanzminister Erwartungen geweckt, deren Umsetzung letztlich anderen überlassen werde. "[Mit der Prämie wurden] Erwartungen geschürt und die Erfüllung dieser Erwartung bei anderen abgeladen. Das macht man nicht, das gehört sich nicht", so Kampeter. Zudem bemängelte er, dass – anders als bei der Regelung von 2022 – weder Arbeitgeber noch Gewerkschaften in die Entscheidungsfindung eingebunden worden seien.


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