Golden Globes 2026: Glamour, große Gewinner und politische Zeichen in Los Angeles
- Redaktion Mittagsmagazin

- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
In der Nacht wurden in Los Angeles die begehrten Golden Globe Awards vergeben. Dabei konnten mehrere Produktionen und Filmschaffende bedeutende Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. Mehr dazu in den VIP-News.
Besonders hervorgehoben wurden „One Battle After Another“ und „Hamnet“ als herausragende Beiträge des Jahres. Trotz des Glanzes der Veranstaltung bestimmten auch politische Botschaften den Abend.
Erfolge bei den Golden Globes
Der Film „One Battle After Another“ avancierte zu einem der großen Sieger der Gala. Die Tragikomödie, in der Leonardo DiCaprio eine zentrale Rolle spielt, wurde nicht nur als beste Komödie geehrt, sondern erhielt zusätzlich Auszeichnungen für Regie und Drehbuch. Im dramatischen Bereich setzte sich „Hamnet“ durch und gewann den Preis als bestes Drama. Neben diesen Erfolgen feierten auch Nachwuchstalente ihre ersten Golden Globes: Timothée Chalamet wurde für „Marty Supreme“ ausgezeichnet, und auch Teyana Taylor erhielt ihren ersten Globe für ihre Darstellung in „One Battle After Another“.
Politische Botschaften auf dem roten Teppich
Auf dem roten Teppich machten einige Stars öffentlich auf gesellschaftliche Themen aufmerksam. Zahlreiche Persönlichkeiten trugen Anstecknadeln mit politischen Botschaften, um ihre Haltung kundzutun. Unter anderem fiel Mark Ruffalo mit einem Button auf, auf dem „Be Good“ steht. Andere trugen Pins mit der Aufschrift „ICE OUT“. Diese Zeichen setzten sie in Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen in den USA: In Minneapolis war eine Frau nach einem Einsatz der US-Einwanderungspolizei ICE von einem ICE-Agenten tödlich erschossen worden, was landesweit Proteste ausgelöst hat.
Auszeichnung und bewegende Worte von Teyana Taylor
Teyana Taylor erhielt den Preis für die beste Nebendarstellerin in einer Komödie für ihre Rolle in „One Battle After Another“. In ihrer Dankesrede richtete sie inspirierende Worte an jene, die sie unterstützen: „Unser Licht braucht keine Erlaubnis, um zu strahlen. Wir gehören in jeden Raum, den wir betreten. Unsere Stimmen sind wichtig und unsere Träume verdienen Raum.“ Taylor wandte sich dabei ausdrücklich an: „braune Schwestern und kleine braune Mädchen, die heute Abend zuschauen.“

