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Insgesamt weniger Alkohol: Rauschtrinken bleibt bei jungen Menschen ein Problem

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Der Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren insgesamt zurückgegangen. Gleichzeitig bleibt das sogenannte Rauschtrinken verbreitet. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Besonders häufig zeigt sich dieses riskante Trinkmuster bei jungen Männern. Das geht aus der Drogenaffinitätsstudie 2025 des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BiÖG) hervor.


Was hinter Rauschtrinken steckt


Von Rauschtrinken spricht man, wenn bei einer Gelegenheit vergleichsweise viel Alkohol konsumiert wird. Als Grenze gelten mindestens vier Gläser bei Frauen und mindestens fünf bei Männern.


Für Jugendliche und junge Erwachsene ist ein solcher Konsum besonders problematisch. Körper und Gehirn befinden sich noch in der Entwicklung und können durch Alkohol beeinträchtigt werden. Darüber hinaus steigt unter Alkoholeinfluss die Wahrscheinlichkeit von Unfällen und Verletzungen. Auch riskantes Verhalten kann dadurch begünstigt werden.


Alkohol kommt später ins Leben


Das durchschnittliche Alter, in dem Jugendliche erstmals Alkohol trinken, hat sich nach hinten verschoben. Während es 2004 noch bei 14,1 Jahren lag, betrug es 2025 bereits 15,1 Jahre.


Auch beim Anteil der Jugendlichen, die überhaupt schon einmal Alkohol getrunken haben, zeigt sich langfristig ein Rückgang. Im Jahr 2025 gaben 57 % der Mädchen und 60,7 % der Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren an, bereits Erfahrungen mit Alkohol gemacht zu haben. Im Vergleich zu 2001 entspricht das einem Rückgang um rund ein Drittel.


Aktueller Konsum deutlich niedriger als früher


Besonders deutlich wird die Veränderung beim Blick auf den Alkoholkonsum innerhalb der vergangenen 30 Tage. 2025 hatten 32,9 % der 12- bis 17-Jährigen in diesem Zeitraum Alkohol getrunken. 2004 waren es noch 58,4 %. Bei den 18- bis 25-Jährigen fiel der Rückgang geringer aus: Hier lag der Anteil 2025 bei 69,3 %, während 2004 noch 84,4 % angegeben hatten.

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