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Wohnen wird zur Sorge: Jeder zweite Mieter fürchtet fehlenden bezahlbaren Ersatzwohnraum

  • vor 1 Stunde
  • 1 Min. Lesezeit

Für viele Mieterinnen und Mieter in Deutschland ist ein möglicher Wohnungswechsel mit großer Unsicherheit verbunden. Besonders die Frage, ob im Ernstfall überhaupt eine passende und finanzierbare Wohnung gefunden werden kann, bereitet Sorgen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) für den aktuellen "Mietenreport 2026" fürchtet die Hälfte der Mieterinnen und Mieter, bei einem notwendigen Umzug keine bezahlbare Alternative zu finden.


Wo wegen höherer Wohnkosten gespart wird


Steigende Ausgaben für Miete und Nebenkosten wirken sich offenbar auch auf andere Bereiche des täglichen Lebens aus. Besonders häufig werden finanzielle Einschnitte bei der Vorsorge und bei Freizeitaktivitäten vorgenommen.


An was Mieter wegen gestiegener Wohnkosten gespart haben:

Bereich

Anteil

Rücklagen/Altersvorsorge

52 %

Urlaub, Kultur, Freizeit

49 %

Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte

46 %

Gesunde Lebensmittel

25 %

Gesundheit

15 %

Nichts davon

31 %

Angst vor finanzieller Überforderung


Eine weitere Entwicklung zeigt die vom Mieterbund in Auftrag gegebene Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa: 29 Prozent der befragten Mieterinnen und Mieter haben die Befürchtung, ihre Miete künftig möglicherweise nicht mehr bezahlen zu können. Zudem gab deutlich mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – nämlich 58 Prozent – an, dass ihre Wohnkosten innerhalb der vergangenen zwölf Monate gestiegen seien. Dabei wurden sowohl die eigentliche Miete als auch die Nebenkosten berücksichtigt.


Angaben zur Befragung


An der Untersuchung nahmen insgesamt 1.021 Mieterinnen und Mieter teil. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 29. Juni bis zum 7. Juli durchgeführt. Nach Angaben der Verantwortlichen sind die Ergebnisse repräsentativ für die Mieterinnen und Mieter in Deutschland.

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