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Israel: Netanjahu rechtfertigt Angriff auf Iran mit neuem Schutz für Raketen- und Atomprogramme

  • 3. März
  • 2 Min. Lesezeit

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die jüngsten Angriffe auf den Iran mit neuen sicherheitsrelevanten Entwicklungen begründet. Nach seinen Angaben habe Teheran damit begonnen, zusätzliche unterirdische Anlagen zu errichten, um sensible Teile seines Raketen- und Atomprogramms zu schützen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Im Gespräch mit dem US-Sender Fox News erklärte er, der „Grund, warum wir jetzt handeln mussten“, liege in genau diesen Bauaktivitäten. Durch neue Bunker und geschützte Einrichtungen wäre das Raketen- und „Atombombenprogramm“ nach seiner Darstellung „innerhalb von Monaten“ kaum noch angreifbar gewesen. Daraus habe sich aus israelischer Sicht unmittelbarer Handlungsbedarf ergeben.


Keine langfristige Eskalation erwartet


Trotz der militärischen Zuspitzung geht Netanjahu nicht von einem dauerhaft andauernden Konflikt aus. Ein „endloser Krieg“ stehe nicht bevor. „Es kann einige Zeit dauern, aber es wird keine Jahre dauern“, sagte er. Bereits im Juni des Vorjahres hatte Israel Ziele im Iran attackiert. Wenige Tage später beteiligten sich auch die Vereinigten Staaten an den Operationen und griffen iranische Atomanlagen aus der Luft an.


Haltung der US-Regierung


Vertreterinnen und Vertreter aus Washington betonen, dass es Präsident Donald Trump bei dem Vorgehen gegen den Iran vorrangig nicht um einen Sturz der dortigen Führung gehe. In einer „perfekten Welt“, so US-Vizepräsident JD Vance ebenfalls bei Fox News, würden die USA zwar eine Regierung in Teheran begrüßen, die zur Kooperation mit Washington bereit sei.


Entscheidend sei für Trump jedoch, dass der Iran unter keinen Umständen eine Atomwaffe entwickle. Welche politische Führung letztlich in Teheran an der Macht sei, spiele dabei eine untergeordnete Rolle.


In einer Videobotschaft wandte sich Trump zudem direkt an die Bevölkerung des Landes und forderte sie auf, Verantwortung zu übernehmen: „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung“, sagte er mit Blick auf die rund 90 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des Iran.


Folgen der Angriffe


Die Vereinigten Staaten und Israel hatten ihre Angriffe am Samstag begonnen. In der Folge gerieten mehrere Staaten der Region ins Visier iranischer Gegenangriffe. Nach Angaben der Rothalbmondgesellschaft der Islamischen Republik stieg die Zahl der Todesopfer infolge der US-israelischen Militärschläge auf mindestens 787. Die Mitteilung wurde am Dienstag über die Plattform X veröffentlicht.

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