KI an Schulen: Wie der neue Schulpreis wegweisende Konzepte für den Unterricht der Zukunft auszeichnet
- Redaktion Mittagsmagazin

- 18. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
An immer mehr Schulen in Deutschland wird Künstliche Intelligenz nicht nur ausprobiert, sondern systematisch in den Unterricht integriert. Um genau solche innovativen Ansätze sichtbar zu machen und weiter voranzubringen, wurde ein neuer bundesweiter Schulpreis ins Leben gerufen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Neuer Preis für zukunftsweisende Bildungskonzepte
Der KI-Schulpreis wird von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ vergeben. Unterstützt wird die Auszeichnung durch die Deutsche-Telekom-Stiftung sowie die Dieter-Schwarz-Stiftung. Im Mittelpunkt stehen Schulen, die KI bereits heute bewusst, strukturiert oder in klar definierten Projekten einsetzen und damit neue Wege in der Bildungsarbeit beschreiten.
Insgesamt vergab die Jury Auszeichnungen in zwei unterschiedlichen Wettbewerbskategorien. Prämiert wurden sowohl ganzheitliche Schulkonzepte als auch einzelne, besonders überzeugende KI-Projekte.
Kategorie „KI-Gesamtkonzept 2025“
In dieser Kategorie wurden Schulen ausgezeichnet, die Künstliche Intelligenz umfassend in ihre Schulentwicklung eingebunden haben.
1. Platz: Carl-Fuhlrott-Gymnasium, Wuppertal
2. Platz: Bertha-von-Suttner-Schule, Mörfelden-Walldorf
3. Platz: Neue Grundschule, Potsdam
Kategorie „KI-Teilkonzept 2025“
Den ersten Platz in dieser Kategorie belegte die Osnabrücker Friedensschule. Ausschlaggebend war ein Ansatz, der den Einsatz von KI eng mit Demokratiebildung verknüpft. Die Jury hob hervor, dass sich die Schüler:innen nicht allein mit der Anwendung künstlicher Systeme beschäftigen, sondern auch deren gesellschaftliche, ethische und politische Dimensionen kritisch beleuchten. Die erarbeiteten Ergebnisse werden zudem öffentlich gemacht.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden in dieser Kategorie:
Carl-Orff-Grundschule, Wiesbach
Ernst-Reuter-Schule, Pattensen


