News kompakt vom 03. Februar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- vor 46 Minuten
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 03. Februar 2026.
Gerichtsverfahren in Oslo
Mutmaßliches Opfer berichtet über eigene Belastung vor Gericht
Im Prozess gegen Marius Borg Hoiby, den ältesten Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, hat am Nachmittag das erste mutmaßliche Opfer vor Gericht ausgesagt. Die Frau beschrieb ihre Situation als extrem belastend: "Das ist das Letzte, das ich mir wünsche", sagte sie. Weiter berichtete sie: "Ich finde das alles surreal und bin ziemlich überfordert." Sie beklagte zudem, dass es unangenehm und ungerecht sei, in den Fall hineingezogen zu werden. "Ich sitze hier und zittere." Hoiby sieht sich in 38 Anklagepunkten gegenüber, darunter vier Vorwürfe der Vergewaltigung.
Bundesbeteiligung an Stromnetz
Deutschland kauft Anteile von Tennet Deutschland
Der deutsche Staat wird Anteilseigner beim niederländischen Netzbetreiber Tennet und übernimmt 25,1 Prozent der deutschen Tochtergesellschaft. Der Bund investiert dafür rund 3,3 Milliarden Euro über die KfW. Tennet ist in Deutschland der größte Betreiber für Stromübertragungsnetze. Drei weitere Investoren sollen zusammen 46 Prozent übernehmen, während die Muttergesellschaft knapp 29 Prozent behält.
Friedensgespräche in Gefahr
Kiew fordert USA zu Gegenmaßnahmen auf
Nach erneuten russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur verlangt Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Eingreifen der Vereinigten Staaten. "Ich werde Kontakt mit US-Vertretern aufnehmen, weil die Regierung in Moskau mit ihren Handlungen die laufenden Vermittlungsbemühungen torpediere", sagte er. Die nächste Verhandlungsrunde soll am Mittwoch in Abu Dhabi beginnen. Selenskyj kündigte außerdem an, die Strategie seines Teams angesichts der Angriffe anzupassen.
Rentenreform geplant
Merz setzt auf private und betriebliche Vorsorge
Bundeskanzler Friedrich Merz strebt Änderungen am Rentensystem an, um es zukunftssicherer zu gestalten. "Die gesetzliche Rentenversicherung wird bleiben", betonte er beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse. Sie solle jedoch Teil eines neuen Gesamtversorgungskonzepts werden, das private und betriebliche Vorsorge stärker einbindet. Merz erklärte: "Dies ist ein Paradigmenwechsel in der deutschen Altersversorgungspolitik." Kapitalgedeckte Elemente der Altersvorsorge sollen künftig gestärkt werden.

