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Kindesmissbrauch im Darknet: Hunderttausende Seiten abgeschaltet und mutmaßlicher Täter identifiziert

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Im Zuge intensiver Untersuchungen gegen Darstellungen sexualisierter Gewalt an Kindern im Darknet ist es Ermittlungsbehörden gelungen, über 373.000 Internetseiten abzuschalten und zahlreiche Nutzer:innen zu identifizieren. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Zudem konnte ein Verdächtiger ausfindig gemacht werden: Nach einem 35-jährigen Mann aus China wird inzwischen international gefahndet. Diese Informationen wurden von den zuständigen Behörden in Bayern bekannt gegeben.


Täuschung über vermeintliche Angebote


Den Erkenntnissen zufolge soll der Beschuldigte gezielt sogenannte Fake-Shops betrieben haben. Dort habe er Interessierte mit authentisch wirkendem Material schwerer Missbrauchsdarstellungen angelockt, um sie finanziell zu betrügen. Darüber hinaus habe er weitere illegale Dienstleistungen gegen Bezahlung angeboten, ohne diese tatsächlich bereitzustellen.


Jahrelange Beobachtung der Plattform


Über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren hinweg stand die Darknet-Seite „Alice with Violence CP“ im Fokus der Ermittlungen. Fachleute stellten fest, dass hinter dem Angebot ein weit verzweigtes System stand: Der Verdächtige soll mehr als 373.000 einzelne Seiten betrieben haben. „Das Fundament dieses Netzwerks bildeten insgesamt 122 Plattformvarianten, die tausendfach vervielfältigt wurden“, hieß es zur Erklärung.


Umfang und Zeitraum der Aktivitäten


Nach bisherigen Erkenntnissen bot der mutmaßliche Täter zwischen Februar 2020 und Juli 2025 auf insgesamt 32 verschiedenen Plattformen entsprechende Inhalte zum Kauf an. Diese waren über mehr als 90.000 einzelne Seiten im Darknet zugänglich.

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