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Kolesnikowa geehrt: Belarussische Oppositionelle erhält Karlspreis für Mut im Kampf um Demokratie

  • 15. März
  • 1 Min. Lesezeit

Die belarusische Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa, die im Dezember aus der Haft entlassen wurde, ist nun offiziell mit dem Internationalen Karlspreis 2022 ausgezeichnet worden. Die feierliche Übergabe fand am Samstag im prunkvollen Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Einsatz für Demokratie in Belarus


Kolesnikowa spielte 2020 eine zentrale Rolle in den Massenprotesten gegen den seit Jahrzehnten regierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko. Das Direktorium des Karlspreises lobte bei der Verleihung ihren „außergewöhnlichen Mut“ im Einsatz für demokratische Rechte und faire Wahlen. Belarus wird unter Lukaschenko autoritär geführt; der Staatschef gilt als enger Verbündeter von Wladimir Putin.


Ein deutliches Signal für Europa


„Dass wir Maria Kolesnikowa nun in Aachen empfangen dürfen, ist ein starkes Signal an alle, die in Europa für Freiheit und Demokratie eintreten“, betonte Armin Laschet, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums und CDU-Politiker, im Vorfeld der Zeremonie.


Politische Gefangene freigelassen


Im Dezember 2025 kam Kolesnikowa zusammen mit zahlreichen weiteren politischen Gefangenen nach internationalen Vermittlungsbemühungen, unter anderem der USA, frei. Deutschland nahm sie daraufhin auf, und sie erhielt nach Angaben der Regierung politisches Asyl.


Bedeutung des Karlspreises


Der Internationale Karlspreis wird seit 1950 verliehen und würdigt Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich um die europäische Gemeinschaft verdient gemacht haben.

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