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Krafttraining neu gedacht: Warum Regelmäßigkeit wichtiger ist als perfekte Trainingspläne

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Krafttraining muss nicht zwangsläufig im Fitnessstudio stattfinden. Laut Forschungsergebnissen lassen sich Muskeln ebenso effektiv mit einfachen Mitteln wie Kurzhanteln, Widerstandsbändern oder dem eigenen Körpergewicht aufbauen. Auch Kraft und Ausdauer können so verbessert werden. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Fachleute betonen, dass kontinuierliches Training eine zentrale Rolle für die Gesundheit spielt. Besonders für Freizeitsportlerinnen ist es dabei nicht entscheidend, einem strikt ausgearbeiteten Trainingsplan zu folgen. Viel wichtiger ist es, überhaupt regelmäßig aktiv zu sein.


Für wen detaillierte Pläne sinnvoll sind


Ausgefeilte Trainingsprogramme sind vor allem für Leistungssportler:innen oder sehr ambitionierte Hobbysportler:innen von Vorteil. Für die breite Bevölkerung hingegen zählt vor allem die Konstanz – also das Dranbleiben über längere Zeit.


Vorsicht vor Überlastung


Die Studie zeigt außerdem, dass ein vollständiges Ausreizen der Muskelkraft keinen zusätzlichen Nutzen für Muskelaufbau, Kraftzuwachs oder Leistungssteigerung bringt. Im Gegenteil: Das Verletzungsrisiko kann steigen, insbesondere wenn Übungen unsauber ausgeführt werden oder bei empfindlicheren Gruppen wie älteren Menschen.


Effektiv trainieren: Der richtige Belastungsbereich


Für sichtbare Fortschritte ist jedoch eine gewisse Trainingsintensität notwendig. Empfohlen wird, Sätze so zu gestalten, dass man sich nahe an der eigenen Leistungsgrenze bewegt – konkret bedeutet das, dass am Ende noch etwa zwei bis drei Wiederholungen möglich wären.


Breite Studienbasis


Diese Erkenntnisse basieren auf einer umfangreichen Analyse von 137 Studien mit über 30.000 Teilnehmenden. Die Ergebnisse wurden in einer Übersichtsarbeit im Fachjournal Medicine & Science in Sports & Exercise veröffentlicht.

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