Wohnkosten steigen weiter: Studierende und Azubis zahlen immer mehr für WG-Zimmer
- vor 16 Stunden
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Eine aktuelle Untersuchung des Moses-Mendelssohn-Instituts macht deutlich: Wohnen wird für Studierende und Auszubildende zunehmend teurer. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Im Durchschnitt liegt die monatliche Miete für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft inzwischen bei 512 Euro – Tendenz weiter steigend.
Günstige Städte im Überblick
In einigen Städten bleibt das Wohnen vergleichsweise erschwinglich. Besonders niedrige Durchschnittsmieten finden sich in Chemnitz (300 Euro), Halle an der Saale (345 Euro), Jena (365 Euro), Magdeburg (370 Euro) und Bielefeld (375 Euro).
Hochpreisige Wohnorte
Deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen junge Menschen hingegen in größeren Metropolen wie München (800 Euro), Hamburg (650 Euro), Berlin (650 Euro), Düsseldorf (630 Euro) und Köln (620 Euro).
Grundlage der Untersuchung
Das Institut wertet regelmäßig den Wohnungsmarkt für junge Menschen in Ausbildung aus. Als Datengrundlage dienen Stichproben der Plattform WG-Gesucht.de, die zu den größten Vermittlungsseiten für Wohngemeinschaften zählt. Berücksichtigt wurden ausschließlich WGs mit zwei bis drei Bewohnern in kreisfreien Hochschulstädten mit mindestens 5.000 Studierenden.
Was in den Preisen enthalten ist
Die angegebenen Beträge beziehen sich auf Warmmieten. In der Regel sind darin zusätzliche Kosten wie Strom, Internet sowie die Ausstattung gemeinschaftlich genutzter Räume bereits enthalten.

