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Kunstraub in Frankreich: Vier Gemälde aus Renoir-Museum gestohlen

  • vor 43 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

Unbekannte sind in den frühen Morgenstunden in das Renoir-Museum im südfranzösischen Cagnes-sur-Mer eingedrungen. Nach ersten Angaben wurden dabei vier Kunstwerke entwendet. Zwei der Gemälde sollen die Täter während ihrer Flucht wieder zurückgelassen haben. Das berichtete BFMTV unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Alarm am frühen Morgen


Der Einbruch wurde nach Angaben der Stadtverwaltung um 5.48 Uhr registriert. Auf den Überwachungsvideos sind demnach zwei Personen zu sehen, die sich anschließend vom Tatort entfernten. Französische Medien beziffern den Gesamtwert der gestohlenen Werke unter Berufung auf den Bürgermeister auf etwa neun Millionen Euro.


Wie die Täter in das Gebäude gelangten, ist bislang ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Einer Regionalzeitung zufolge sollen sie einen Zaun aufgeschnitten haben. Dabei könnten sie den Zeitpunkt eines Wachwechsels abgepasst haben.


Museum im ehemaligen Renoir-Wohnsitz


Das Museum liegt auf der Domaine des Collettes, wo Pierre-Auguste Renoir bis zu seinem Tod im Jahr 1919 lebte. Die Einrichtung besteht seit 1960. Neben Arbeiten des französischen Impressionisten sind dort auch Werke weiterer bedeutender Künstler zu sehen, darunter Maillol, Bonnard und Dufy.


Neuer spektakulärer Kunstdiebstahl


Der Fall sorgt auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil Frankreich zuletzt mehrfach Schauplatz spektakulärer Kunstdiebstähle war. Besonders großes Aufsehen erregte der Einbruch in den Louvre vor knapp einem Jahr. Damals verschwanden acht Schmuckstücke, deren Wert auf rund 88 Millionen Euro geschätzt wurde.

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