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Mehr Nachwuchs in der Pflege: Deutlicher Anstieg bei Ausbildungsverträgen und Rekordzahlen bei Auszubildenden

  • vor 24 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Pflege spürbar gestiegen. Gegenüber 2024 legte sie um acht Prozent zu. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Insgesamt entschieden sich etwa 64.300 Menschen für eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann, wie aktuelle Angaben des Statistischen Bundesamtes zeigen.


Rekord bei Gesamtzahl der Auszubildenden


Auch insgesamt wächst das Interesse an Pflegeberufen weiter. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 befanden sich rund 158.000 Personen in einer entsprechenden Ausbildung – so viele wie noch nie seit Einführung des neuen Ausbildungssystems. Dieses System existiert seit 2020 und basiert auf einer Reform, die mehrere zuvor getrennte Pflegeberufe vereint hat. Dazu zählen unter anderem die früher eigenständigen Ausbildungen in der Krankenpflege und Altenpflege. Die generalistische Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.


Studium als zusätzlicher Weg in die Pflege


Neben der klassischen Ausbildung gewinnt auch das Studium an Bedeutung. Im Jahr 2025 nahmen nach vorläufigen Zahlen etwa 800 Studierende ein Pflegestudium auf. Dieser Studiengang, der erst 2024 eingeführt wurde, kombiniert einen akademischen Abschluss (Bachelor) mit der Qualifikation als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann.


Frauen weiterhin in der Mehrheit


Ein Blick auf die Geschlechterverteilung zeigt ein klares Bild: Rund 71 Prozent der neuen Ausbildungsverträge wurden von Frauen abgeschlossen, während Männer etwa 29 Prozent ausmachen.

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