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Mehr Risiko als Nutzen: Diese beliebten Übungen solltest du besser vermeiden

  • 19. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Nicht jede Übung, die in klassischen Trainingsplänen auftaucht, ist automatisch sinnvoll. Manche Bewegungen belasten Gelenke und Muskulatur unnötig oder führen gerade bei Einsteiger:innen schnell zu Fehlhaltungen.


Mehr dazu heute in #LIVELIFE.


Wer effektiv und gleichzeitig gelenkschonend trainieren möchte, sollte deshalb genauer hinschauen. Drei bekannte Übungen gelten inzwischen als eher problematisch – zum Glück gibt es deutlich bessere Alternativen.


1. Vorsicht beim Schulterstand

Viele kennen die Übung noch aus dem Schulsport: Beim Schulterstand werden Beine und Hüfte senkrecht nach oben gestreckt, während der Körper auf Schultern und Armen abgestützt wird. Klingt harmlos, kann jedoch den Nacken stark beanspruchen. Besonders die Halswirbelsäule trägt dabei häufig mehr Gewicht, als ihr guttut. Für ungeübte Personen kann das schnell zu Verspannungen oder Überlastungen führen.


Deutlich angenehmer ist eine sanfte Variante mit Unterstützung. Dabei liegt man flach auf dem Rücken und platziert ein Kissen oder eine gefaltete Decke unter dem Becken. Die Beine werden entspannt nach oben gestreckt, während Schultern und oberer Rücken entlastet bleiben. So wird der Druck auf den Nacken reduziert und die Übung deutlich sicherer.


2. Crunches sind nicht immer die beste Wahl

Crunches gehören seit Jahren zu den beliebtesten Bauchübungen. Trotzdem sind sie nicht ideal für jede Person. Häufig wird bei der Bewegung zu stark am Kopf gezogen oder die Halswirbelsäule überbeansprucht. Dadurch entstehen schnell Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich.


Wer seine Körpermitte wirklich effektiv stärken möchte, fährt mit dem Unterarmstütz besser. Der sogenannte Plank aktiviert nicht nur die Bauchmuskeln, sondern gleichzeitig Rücken, Schultern und Beine. Dafür stützt man sich auf Unterarme und Fußspitzen, während der Körper eine gerade Linie bildet. Wichtig ist, weder ins Hohlkreuz zu fallen noch das Gesäß zu weit anzuheben. Bereits kurze Haltezeiten können sehr intensiv sein.


3. Das Klappmesser trainiert oft die falschen Muskeln

Beim Klappmesser werden Oberkörper und ausgestreckte Beine gleichzeitig angehoben. Obwohl die Übung auf den ersten Blick wie ein effektives Bauchtraining wirkt, arbeitet in vielen Fällen hauptsächlich der Hüftbeuger. Gerade bei verkürzter Muskulatur wird die Bauchmuskulatur dadurch weniger aktiviert als gedacht.


Eine deutlich sinnvollere Alternative ist die Glute Bridge. Dabei liegt man auf dem Rücken, die Füße stehen hüftbreit aufgestellt am Boden. Anschließend wird das Becken langsam angehoben, bis Oberkörper und Oberschenkel eine Linie bilden. Diese Übung stärkt Gesäß, Beine und Rumpf gleichzeitig und gilt als besonders rückenschonend.

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