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News am Morgen vom 02. Juni 2026

  • 1. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 02. Juni 2026.


Rente unter Druck

Neue Prognosen deuten ab 2028 auf deutlich höhere Beiträge hin


Nach aktuellen Berechnungen könnte der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung in wenigen Jahren merklich anziehen. Für das Jahr 2028 wird ein Satz von 19,9 Prozent erwartet, nachdem er derzeit bei 18,6 Prozent liegt. Für Beschäftigte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 4.500 Euro würde dies Mehrkosten von rund 351 Euro pro Jahr bedeuten. Bis einschließlich 2027 wird allerdings weiterhin mit einem unveränderten Beitragssatz gerechnet. Wie stark die Belastung danach tatsächlich ausfällt, hängt auch von der angekündigten Rentenreform ab, deren Eckpunkte bis zum Sommer vorgestellt werden sollen. Fachleute hatten zuletzt davor gewarnt, dass die Sozialabgaben bis 2040 auf nahezu 50 Prozent steigen könnten.


Bafög bleibt offen

Geplante Verbesserungen stehen weiter unter Finanzierungsvorbehalt


Ob die ursprünglich angekündigten Anpassungen beim Bafög umgesetzt werden, ist derzeit unklar. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies auf die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Zwar enthält dieser Pläne zur Weiterentwicklung der Studienförderung, jedoch gilt laut Kornelius auch hier der Grundsatz, dass alle Vorhaben finanziell abgesichert sein müssen. Der Koalitionsvertrag stehe aber "wie in all seinen Elementen" unter Finanzierungsvorbehalt, sagte Kornelius. Innerhalb der Bundesregierung laufen weiterhin Gespräche über die konkrete Ausgestaltung. Ein Ergebnis liege bislang nicht vor.


Weniger Müll

Abfallmenge sinkt auf niedrigsten Stand seit mehr als 15 Jahren


Die in Deutschland angefallene Abfallmenge ist 2024 auf den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2009 zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden insgesamt 362,7 Millionen Tonnen registriert, was einem Minus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Veröffentlicht wurden die Daten im Vorfeld des Umwelttages am 5. Juni. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Bau- und Abbruchabfällen aus, die um 8,1 Prozent sanken. Im Gegensatz dazu nahm die Menge der Siedlungsabfälle aus privaten Haushalten leicht um 0,8 Prozent zu. Die Verwertungsquote blieb mit 82 Prozent auf dem Niveau der vergangenen Jahre und hat sich seit 2019 nicht verändert.


Wetter

Ihr Wetter heute


Im Nordosten, Osten und bis nach Ostbayern zeigt sich der Dienstag häufig wolkig, gleichzeitig sind längere sonnige Phasen möglich. Dort bleibt es überwiegend trocken. In den übrigen Landesteilen dominieren dichtere Wolkenfelder. Von Westen her breiten sich Niederschläge in Richtung Landesmitte und Südwesten aus, zudem fällt in den Alpenregionen und deren Vorland zeitweise Regen. Im Tagesverlauf entwickeln sich vor allem im Westen und Südwesten Schauer und örtlich kräftige Gewitter, wobei einzelne Unwetter nicht ausgeschlossen werden können. Die Höchstwerte erreichen etwa 20 Grad an den Küsten sowie in der Eifel und liegen sonst meist zwischen 22 und 27 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen bis südwestlichen Richtungen. Bei Gewittern sind Sturmböen möglich.


In der Nacht zum Mittwoch verlagert sich das Regengebiet allmählich nach Norden und in die östlichen Regionen. Dabei treten stellenweise kräftige Niederschläge und Gewitter auf, örtlich zunächst auch Starkregen. Nordöstlich der Elbe bleibt es meist trocken. Im Westen lockert die Bewölkung zunehmend auf. Die Temperaturen gehen auf Werte zwischen 15 und 9 Grad zurück.

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