News am Morgen vom 04. Juni 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 04. Juni 2026.
Nordkorea
Kim Jong Un drängt auf massive Vergrößerung des nuklearen Potenzials
Nach Angaben staatlicher Medien hat Nordkoreas Führung den weiteren Ausbau des Atomprogramms zur Priorität erklärt. Bei einem Besuch einer neu gestarteten Produktionsstätte für nukleares Material soll Machthaber Kim Jong Un gefordert haben, die Herstellungskapazitäten deutlich zu steigern. Bereits in den vergangenen Jahren sei die Produktion von Material für militärische Zwecke erheblich ausgeweitet worden. Künftig solle das Wachstum sogar "exponentiell" erfolgen. Eine unabhängige Bestätigung der veröffentlichten Informationen liegt nicht vor.
Verbraucherpreise
Verbraucherschützer verlangen langfristige Hilfe statt Übergangslösungen
Mit dem Auslaufen staatlicher Entlastungsmaßnahmen bei Kraftstoffkosten wächst der Ruf nach dauerhaften Maßnahmen gegen hohe Energiepreise. Die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, erklärte: "Die Politik muss jetzt nachlegen." Aus Sicht der Verbraucherschützer reichen zeitlich begrenzte Hilfen nicht aus. Stattdessen seien strukturelle Reformen notwendig, die Haushalte nachhaltig entlasten und zugleich die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren. Als mögliches Instrument wird eine niedrigere Stromsteuer für private Verbraucher genannt.
Bafög-Reform
SPD besteht auf höhere Leistungen für Studierende und Azubis
Im Streit um die künftige Ausgestaltung des Bafögs spricht sich die SPD klar gegen eine Reform ohne finanzielle Verbesserungen aus. Der Forschungspolitiker Oliver Kaczmarek warnte davor, auf eine Anpassung der Förderung zu verzichten. Es wäre "seit 2009 die erste Wahlperiode, in der es keine Leistungsanpassung beim Bafög geben würde - das könnten wir nicht akzeptieren". Zudem betonte er: "Studierende und Auszubildende sind unsere wirtschaftliche Zukunft, und es ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit, in ihre Ausbildung zu investieren." Rückhalt erhält diese Haltung inzwischen auch aus Reihen der Union.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der Freitag startet vielerorts mit dichter Bewölkung. Von Westen ziehen wiederholt Schauer sowie teils kräftige Gewitter über das Land. Im Südwesten fällt gebietsweise länger anhaltender Regen. Freundlicher bleibt es zunächst noch in Teilen Bayerns sowie in der Lausitz, wo bis in den Nachmittag hinein trockene und sonnige Abschnitte möglich sind. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 16 Grad in der Eifel und bis zu 26 Grad in der Lausitz. Dazu weht überwiegend ein mäßiger bis frischer Südwestwind, der vor allem in Verbindung mit Gewittern oder in höheren Lagen zeitweise stürmisch ausfallen kann.
In der Nacht setzt besonders am Alpenrand teils kräftiger Regen ein, der sich regional bis in Richtung Lausitz ausdehnen kann. Auch an der Nordsee und im Südwesten treten weitere Schauer und vereinzelte Gewitter auf. In vielen anderen Regionen lassen die Niederschläge nach, und örtlich lockert die Bewölkung auf. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 14 und 6 Grad.

