News am Morgen vom 06. Februar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- vor 1 Tag
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 06. Februar 2026.
Konflikt um Klinikregeln
Gericht erlaubt Abbrüche in Praxis, nicht aber im katholischen Krankenhaus
Ein arbeitsrechtlicher Streit zwischen einem Chefarzt und einem kirchlichen Krankenhausträger hat in zweiter Instanz ein gemischtes Ergebnis gebracht. Das Landesarbeitsgericht Hamm erklärte eine Weisung des Trägers für unzulässig, soweit sie die private Praxis des Mediziners betrifft. Dort darf er weiterhin Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Anders bewertete das Gericht jedoch seine Rolle als angestellter Chefarzt: In dieser Funktion darf der katholische Träger ihm entsprechende Eingriffe untersagen.
Millionenfach entsorgt
Großteil staatlicher Corona-Masken landete ungenutzt in der Verbrennung
Zu Beginn der Pandemie beschaffte das Bundesgesundheitsministerium Milliarden Schutzmasken – viele davon wurden nie verwendet. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion sind bereits enorme Mengen entsorgt worden. Wörtlich heißt es: „Bisher wurden rund 3 Milliarden Masken in Deutschland verwertet“ – darunter überschüssige oder abgelaufene Bestände. Nach Recherchen des Spiegel sollen bis Ende 2026 weitere 85 Millionen Masken vernichtet werden.
Gewalt im Bahnverkehr
Nach tödlichem Angriff kündigt Bahnchefin kurzfristigen Sicherheitsgipfel an
Nach dem tödlichen Angriff auf den Zugbegleiter Serkan C. in Rheinland-Pfalz reagiert die Deutsche Bahn mit politischen Gesprächen. Vorstandschefin Evelyn Palla will in den kommenden Tagen zu einem Sicherheitsgipfel einladen. Teilnehmen sollen unter anderem Vertreter der Länder als Aufgabenträger des Regionalverkehrs, die Bundespolitik, das Verkehrsministerium, Gewerkschaften, die Bundespolizei sowie weitere Akteure der Bahnbranche. Ziel ist es, die Sicherheit für Beschäftigte im Zugverkehr spürbar zu verbessern.
Wetter
Ihr Wetter heute
Zum Wochenausklang zeigt sich das Wetter zweigeteilt: Am Nordrand der Mittelgebirge und an den Alpen lockert es zeitweise auf, sonst dominiert dichte Bewölkung. Im Nordosten ziehen Schnee und gefrierender Regen ab, im Süden und Westen fällt stellenweise Regen, lokal ebenfalls gefrierend. Die Temperaturen erreichen im Nordosten 0 bis 4 Grad, im Westen und Südwesten 5 bis 10 Grad, am Oberrhein bis zu 12 Grad. An den Küsten weht ein böiger Ostwind, sonst bleibt es meist ruhig. In der Nacht zum Samstag breiten sich Niederschläge weiter aus, teils als gefrierender Regen – erhöhte Glättegefahr. Regional tritt Nebel auf, die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und -3 Grad.
Ihr Wetter am Wochenende
Am Samstag kommt es im Norden, Osten und in der Mitte gebietsweise zu Niederschlägen – als Regen, Sprühregen, Schnee oder gefrierender Regen. Entsprechend bleibt es glatt. Im Westen und Südwesten zeigt sich das Wetter wechselhaft mit längeren sonnigen Phasen und wenig Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 14 Grad, mit den mildesten Temperaturen im Breisgau.
Der Sonntag bringt im Nordosten und Osten nochmals Sprühregen oder Schnee, örtlich weiterhin Glätte. Sonst bleibt es häufig trüb, bevor sich im Westen und Südwesten Auflockerungen durchsetzen. Dort sowie im südlichen Alpenvorland steigen die Temperaturen auf 5 bis 10 Grad, andernorts bleiben sie kühler.


