News kompakt vom 06. Februar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- vor 28 Minuten
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 06. Februar 2026.
Innenministerium
Übergriffe auf Bundespolizisten in den letzten vier Jahren deutlich angestiegen
Die registrierten Attacken auf Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor. Für das zurückliegende Jahr wurden demnach 1.960 Fälle gemeldet. Im Jahr davor lag die Zahl bei 1.792, 2023 bei 1.708 und 2022 bei 1.604 Vorfällen. Die Bundespolizei übernimmt unter anderem Aufgaben im Grenzschutz sowie bei der Sicherheit an Bahnhöfen und Flughäfen.
Winterspiele
Papst ruft zu Waffenruhe und Respekt im Zeichen des Sports auf
Mit dem Start der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat Papst Leo XIV. seinen Appell zum olympischen Frieden erneuert. In einem Schreiben betonte das Oberhaupt der katholischen Kirche, er fordere die Staaten eindringlich dazu auf, die olympische Waffenruhe als Zeichen der Hoffnung neu zu beleben und zu achten. Zugleich hob Leo die Bedeutung fairer Wettkämpfe hervor. Sport verbinde Menschen über Grenzen hinweg und stelle nicht ausschließlich das Ergebnis in den Vordergrund. Entscheidend sei die Anerkennung der Würde aller Beteiligten.
Fall Epstein
Mette-Marit bittet öffentlich um Verzeihung für frühere Kontakte
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat sich schriftlich zu ihrer früheren Verbindung mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geäußert und um Entschuldigung gebeten. "Es ist mir wichtig, Entschuldigung zu allen zu sagen, die ich enttäuscht habe", zitierte das Königshaus die Kronprinzessin. "Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte." Zudem erklärte sie, sie bedauere die Lage, in die sie damit auch das Königshaus gebracht habe.
Tarifkonflikt
Verdi stellt intensivere Warnstreiks auf Länderebene in Aussicht
Im Tarifstreit mit den Bundesländern kündigt die Gewerkschaft Verdi eine Verschärfung der Arbeitskampfmaßnahmen an. Nach Angaben von Vizechefin Christine Behle müssen sich Bürgerinnen und Bürger auf eine Ausweitung der Warnstreiks einstellen. Betroffen seien bundesweit verschiedene Bereiche im öffentlichen Dienst der Länder – darunter Universitätskliniken, Straßenbauverwaltungen und IT-Abteilungen. Bereits zuvor hatte es an mehreren Einrichtungen, auch an Schulen, Arbeitsniederlegungen gegeben. "Es ist die letzte Druckwelle vor der letzten Verhandlungsrunde", sagte Behle.


