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News am Morgen vom 09. April 2026

  • 8. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 09. April 2026.


Erfurter Missbrauchsprozess

Schwere Vorwürfe erschüttern Gericht und zeigen erschreckendes Ausmaß


Ein 46-jähriger Mann aus Ilmenau hat vor dem Landgericht Erfurt umfassende Geständnisse abgelegt. Ihm wird vorgeworfen, seine Stieftochter über einen langen Zeitraum hinweg wiederholt sexuell missbraucht zu haben. Zudem soll er sie und ihren Halbbruder dazu gedrängt haben, sexuelle Handlungen miteinander vorzunehmen. Nach Angaben des Gerichts wurden zahlreiche Taten aufgezeichnet, angeblich mit der Begründung, finanzielle Schwierigkeiten der Familie lösen zu wollen. "Dieses Verfahren sprengt alles, was die Kammer je erlebt hat", sagte der Vorsitzende Richter, Holger Pröbstel.


Urteil im Perry-Fall

Lange Haftstrafe nach illegalem Verkauf tödlicher Substanzen verhängt


Im Zusammenhang mit dem Tod des Schauspielers Matthew Perry ist eine 42-jährige Angeklagte zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Frau wurde zur Last gelegt, ein Medikament verkauft zu haben, das im Oktober 2023 zum Tod des Schauspielers führte. Die Verteidigung hatte geltend gemacht, die bereits verbüßte Haftzeit sei ausreichend. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete die Angeklagte als "Ketamin-Queen".


Diplomatie im Fokus

Direkte Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad geplant


Nach einer vereinbarten Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran sollen am Samstag direkte Verhandlungen stattfinden. Laut Angaben aus Washington wird eine US-Delegation unter Leitung von Vizepräsident JD Vance sowie Sondergesandtem Steve Witkoff nach Islamabad reisen. Vance beschrieb die Lage als instabil und sprach von einer "zerbrechlich" wirkenden Waffenruhe. Angriffe in der Region sowie anhaltende Spannungen rund um die Straße von Hormus könnten die Situation weiter verschärfen.


Wetter

Ihr Wetter heute


Am Donnerstag zeigt sich das Wetter zunächst vor allem im Osten dichter bewölkt, bevor sich später vielerorts die Sonne durchsetzt. Auch im Südwesten wird es überwiegend freundlich. In anderen Regionen ziehen hohe Wolkenfelder durch, meist bleibt es jedoch trocken, mit vereinzeltem Regen am Abend im Nordwesten. Die Temperaturen erreichen 8 bis 11 Grad an den Küsten, 11 bis 15 Grad im Osten und bis zu 24 Grad im Breisgau. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen, an den Küsten teils böig.


In der Nacht zum Freitag nimmt die Bewölkung zu, und von Nordwesten her breitet sich Niederschlag aus. In höheren Lagen sowie im Osten kann dieser in nassen Schnee übergehen. Vereinzelt sind Schauer und kurze Gewitter möglich. Während es im Nordwesten und in der Mitte unbeständiger wird, bleibt es im Südwesten sowie in Teilen des Ostens meist trocken. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen +8 und -2 Grad, mit verbreitetem Bodenfrost besonders im Osten.

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