News am Morgen vom 09. Januar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- 9. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 09. Januar 2026.
Schnee-Chaos A7
Neuschnee legt bei Bad Kissingen Dutzende Lastwagen über Nacht lahm
Im unterfränkischen Abschnitt der Autobahn 7 ging es stundenlang kaum voran: Rund 20 bis 25 Brummis kamen auf winterglatter Fahrbahn nicht mehr vom Fleck. In der Nacht griffen Einsatzkräfte ein, darunter auch das Technische Hilfswerk. Mit technischer Unterstützung wurden die Fahrzeuge einzeln aus ihren misslichen Lagen befreit, bis sie wieder eigenständig rollen konnten. Ursache war frischer Schneefall bei Oberthulba. Nach einer vorübergehenden Vollsperre lief der Verkehr rechtzeitig zum Berufsverkehr wieder an.
Tarifstreit Autobahn
Nach erster ergebnisloser Runde stellt Verdi Warnstreiks in Aussicht
Nach dem Auftakt ohne Annäherung in den Tarifgesprächen bei der Autobahn GmbH des Bundes erhöht die Gewerkschaft den Druck. Verdi-Gewerkschaftssekretär Martin Krupp erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, man setze darauf, "dass der Arbeitgeber die zweite Runde Anfang Februar ernst nimmt und ein konkretes Angebot zum Entgelt vorlegt". Gleichzeitig machte er deutlich: "Bis dahin werden wir den Forderungen offenbar Nachdruck verleihen müssen." Nach dpa-Informationen sind damit gezielte Warnstreiks gemeint, die auch Autofahrer betreffen könnten.
Sturmtief Elli
Schnee, Eis und Glätte bringen weite Teile Deutschlands an die Grenzen
Mit dem Tiefdrucksystem "Elli" steht Deutschland heute unter winterlichem Dauerstress. Der Deutsche Wetterdienst rechnet "von Südwesten aufkommende, teils kräftige Schneefälle", die sich bis zur Elbe ausdehnen können. Lokal drohen Schneeverwehungen, in der Landesmitte und im Süden zudem gefrierender Regen. Für Gebiete von Ostfriesland bis Hamburg sowie weite Teile Schleswig-Holsteins gilt eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier.
Wetter
Ihr Wetter heute
Im Nordosten sowie südlich der Donau zeigt sich der Himmel zeitweise freundlich und meist trocken. Dagegen bleibt es von der Nordsee bis zur Lausitz grau, begleitet von mäßigem bis kräftigem Schneefall und örtlich starken Verwehungen. In vielen anderen Regionen dominieren Wolken und schauerartige Niederschläge: In den Bergen fällt Schnee, in tieferen Lagen zunächst Regen, am Abend sinkt die Schneefallgrenze von Westen her. Die Temperaturen reichen von -6 Grad an der Oder bis zu +9 Grad im Südwesten. Dazu weht ein lebhafter bis stürmischer Wind, mit schweren Böen an Küsten und in exponierten Höhenlagen.
Ihr Wetter am Wochenende
Am Samstag zeigt sich der Norden wechselhaft mit einzelnen Schneeschauern, besonders an der Küste und im Nordosten. Kräftiger Ostwind kann dort noch Verwehungen verursachen. Sonst ziehen sich Schneefälle langsam von der Mitte in den Süden zurück, in tiefen Lagen teils noch mit Regen vermischt. Die Höchstwerte liegen zwischen minus 7 Grad im Osten und plus 4 Grad im Süden.
Am Sonntag fällt an den Alpen und im Erzgebirge zunächst noch Schnee, später wird es auch dort meist trocken. In vielen Landesteilen lockert es auf, regional zeigt sich die Sonne. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus 7 Grad im Vogtland und etwa 0 Grad in Südbaden sowie an der Nordsee.



