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News am Morgen vom 11. Mai 2026

  • 10. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 11. Mai 2026.


Hantavirus

Rückkehrer der "Hondius" sollen isoliert werden


Nach dem Hantavirus-Vorfall auf dem Expeditionsschiff "Hondius" stehen die betroffenen deutschen Reisenden vor einer vorsorglichen Quarantäne in Deutschland. Wie das Gesundheitsministerium in Potsdam erklärte, wurden die vier Passagiere am Sonntagabend nach ihrer Ankunft in den Niederlanden medizinisch betreut übernommen. Im Anschluss ist ihre Weiterreise nach Deutschland vorgesehen. Derzeit zeigen alle Betroffenen keine Krankheitsanzeichen. Falls sich ihr Gesundheitszustand verschlechtern sollte, ist eine Behandlung an der Uniklinik Düsseldorf vorgesehen.


Pflegekosten

Caritas kritisiert mögliche Zusatzlasten deutlich


Mit Blick auf die geplante Reform der Pflegeversicherung mahnt der Caritas-Verband vor zusätzlichen finanziellen Belastungen für Pflegebedürftige und deren Familien. Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa äußerte sich in den Zeitungen der Mediengruppe Bayern kritisch zu Überlegungen, Entlastungen bei den Eigenanteilen erst nach längerer Heimunterbringung greifen zu lassen. "Das würde zwar der Pflegeversicherung kurzfristig Kosten ersparen, dauerhaft aber das Stufenmodell der Entlastung diskreditieren, das schon heute vielen als ungenügend gilt", warnte sie.


Streit um Bonusgeld

Söder erklärt Entlastungsprämie für beendet


Bayerns Ministerpräsident Markus Söder rechnet nicht mehr mit einer Umsetzung der zuletzt im Bundesrat gestoppten Entlastungsprämie. In der ARD sagte der CSU-Vorsitzende: "Ich glaube, die ist vom Tisch". Die vorgesehene Zahlung von 1.000 Euro sei zwar gut gemeint gewesen, habe jedoch insbesondere aus der Wirtschaft erhebliche Kritik ausgelöst. Zudem seien die finanziellen Einbußen für die Länder aus seiner Sicht zu hoch ausgefallen. Stattdessen sprach sich Söder dafür aus, Mittel gezielt in eine Reform der Einkommensteuer zu investieren.


Wetter

Ihr Wetter heute


Zum Wochenbeginn zeigt sich das Wetter vielerorts wechselhaft und teils stürmisch. Besonders im Süden und Südosten ziehen dichte Wolkenfelder sowie kräftige Gewitter mit Starkregen durch. Auch vom Südwesten bis in den Osten bleibt es häufig regnerisch. An der Nordsee startet der Tag zunächst freundlicher, später entwickeln sich jedoch ebenfalls Schauer und örtliche Gewitter. Die Temperaturen erreichen entlang des Oberrheins, in Ostbayern und bis zur Neiße 15 bis 20 Grad. In anderen Regionen bleibt es mit 8 bis 14 Grad deutlich kühler. Dazu weht ein mäßiger bis frischer Wind aus Nordwest bis Südwest, an Küsten sowie in Teilen des Südens sind stürmische Böen möglich.


In der Nacht zum Dienstag fällt besonders zwischen Schwarzwald und Niederbayern länger anhaltender Regen. Die Schneefallgrenze sinkt dabei spürbar ab. Auch in höheren Mittelgebirgslagen oberhalb von 600 bis 800 Metern kann Schnee fallen. Die Temperaturen gehen auf 7 bis 0 Grad zurück, in einigen Bergregionen sind leichte Frostwerte bis -2 Grad möglich.

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