News am Morgen vom 12. Januar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- 11. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 12. Januar 2026.
Kriegstage
Russlands Krieg in der Ukraine dauert so lange wie der Kampf der UdSSR
Der russische Angriff auf die Ukraine hat eine symbolische Marke erreicht: Die Dauer entspricht der Zeit, die die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg bis zur deutschen Kapitulation benötigte. Darauf machten sowohl Präsident Selenskyj als auch die oppositionelle Plattform „Meduza“ aufmerksam. Nach dem Überfall der Wehrmacht 1941 hatte Stalin den „Großen Vaterländischen Krieg“ ausgerufen. Bis zum Sieg über Nazi-Deutschland vergingen 1.418 Tage – exakt so viele Tage befindet sich Russlands Militär nun bereits im Ukrainekrieg, so die Rechnung von „Meduza“.
Blitzeis stoppt Schulen
Bremen verlegt wegen Glatteisgefahr den Unterricht ins Digitale
Gefährliche Eisglätte führt in Bremen zu einem landesweiten Ausfall des Präsenzunterrichts. Stattdessen findet am Montag Unterricht auf Distanz statt. Das Bildungsressort begründet die Maßnahme mit Sicherheitsaspekten: „Ziel ist es, Risiken auf den Schulwegen zu vermeiden und die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten zu gewährleisten.“ Die Regelung gilt für öffentliche Schulen, berufliche Bildungseinrichtungen und Schulen in freier Trägerschaft. Auch Bremerhaven schließt sich an.
Unterricht fällt aus
Mehrere Bundesländer sagen Präsenzunterricht wegen Eis und Schnee ab
Nicht nur Bremen reagiert auf die Wetterlage. In Niedersachsen setzen sämtliche Landkreise und kreisfreien Städte den Präsenzunterricht aus, da der Schülertransport nicht sicher sei. Ausgenommen sind die Ostfriesischen Inseln. Der Wintersturm „Elli“ brachte dort Schnee und Eis. Auch Nordrhein-Westfalen und das Saarland verzichten witterungsbedingt auf Unterricht in den Schulgebäuden.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der Montag startet überwiegend grau. Im Westen fällt zeitweise Regen, während sich von der Mitte bis in den Osten und Südosten leichter Schneefall ausbreitet, der vielerorts in gefrierenden Regen übergeht. Damit steigt die Glatteisgefahr deutlich. Die Temperaturen reichen von +2 bis +10 Grad im Westen und von -4 bis +4 Grad in den übrigen Regionen. Zudem frischt der Wind aus südlichen Richtungen auf, mit starken bis stürmischen Böen im westlichen Bergland und an der Nordsee.



