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News am Morgen vom 12. Mai 2026

  • 11. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 12. Mai 2026.


„Horrorhaus“ in Spanien

Deutsche Eltern nach Verwahrlosung der Kinder verurteilt


Nach dem Fund dreier stark vernachlässigter Kinder in einem vermüllten Gebäude nahe Oviedo hat ein spanisches Gericht die deutschen Eltern schuldig gesprochen. Die Richter verhängten gegen den 54-jährigen Vater und die 49-jährige Mutter Freiheitsstrafen von zusammen zwei Jahren und zehn Monaten. Ihnen werden unter anderem psychische Misshandlung sowie schwere Vernachlässigung vorgeworfen. Die Kinder lebten laut Ermittlern weitgehend isoliert und hatten kaum Kontakt zu anderen Menschen. Der verantwortliche Polizeichef bezeichnete den Einsatzort als "Horrorhaus". Die Anwälte der Eltern prüfen derzeit, ob sie gegen das Urteil vorgehen.


Iran-Konflikt

Trump warnt vor möglichem Ende der brüchigen Feuerpause


US-Präsident Donald Trump sieht die aktuelle Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran offenbar in akuter Gefahr. Nach seinen Angaben werde die Feuerpause nur noch notdürftig aufrechterhalten. Besonders kritisch äußerte sich Trump über die jüngste Reaktion Teherans auf einen amerikanischen Vorschlag für ein Friedensabkommen. Die Antwort der iranischen Führung sei "dumm", erklärte Trump. Vor allem das Thema möglicher Atomwaffenprogramme sei darin nicht ausreichend behandelt worden. Zudem warf er der Regierung vor, zunächst Zustimmung zu signalisieren und später ihre Position wieder zu ändern. Eine offizielle Stellungnahme aus Teheran lag zunächst nicht vor.


Kindschaftsrecht

Neue Regeln sollen Streit getrenntlebender Eltern entschärfen


Bundesjustizministerin Hubig plant Änderungen im Kindschaftsrecht, um Auseinandersetzungen zwischen getrenntlebenden Elternteilen zu verringern. Nach den vorgeschlagenen Regeln soll künftig jeder Elternteil alltägliche Entscheidungen eigenständig treffen dürfen, solange sich das Kind in seiner Betreuung befindet – auch bei gemeinsamem Sorgerecht. Darüber hinaus sieht der Entwurf eine wichtige Einschränkung vor: Die bisherige Annahme, dass regelmäßiger Kontakt zu beiden Eltern grundsätzlich dem Kindeswohl dient, soll nicht mehr gelten, wenn Gewalt zwischen den Eltern eine Rolle spielt.


Wetter

Ihr Wetter heute


Der Dienstag bringt wechselhafte Bedingungen mit vielen Wolken und regionalen Schauern. Vereinzelt sind sogar Graupelgewitter möglich. In höheren Lagen ab etwa 700 bis 900 Metern fällt Schnee. Im Westen und Südwesten lockert die Bewölkung im Tagesverlauf teilweise auf. Die Temperaturen bleiben ungewöhnlich niedrig und erreichen meist nur 8 bis 14 Grad, entlang des Oberrheins örtlich bis zu 15 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer Nordwestwind mit teils starken Böen, an der Nordsee anfangs auch stürmisch.


In der Nacht zum Mittwoch ziehen die letzten Schauer nach Osten ab. Während es im Süden vielerorts trocken bleibt, nimmt die Bewölkung von Nordwesten her erneut zu, später setzt regional Regen ein. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 0 Grad, in höheren südlichen Regionen sowie am Alpenrand sind bis zu -2 Grad möglich.

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