News am Morgen vom 14. Mai 2026
- 13. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 14. Mai 2026.
Regierungskurs
Kabinett bewertet die Proteste gegen Merz demonstrativ ruhig
Nach den lautstarken Reaktionen auf den Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz beim Bundeskongress des DGB zeigt sich die Bundesregierung unbeeindruckt. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte: "Die Reaktion der Delegierten ist, glaube ich, menschlich." Hintergrund seien die derzeitigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belastungen, die viele Bürger verunsicherten. Während seiner Rede hatte Merz umfassende Änderungen im Sozialbereich angekündigt und dafür deutlichen Unmut aus dem Publikum geerntet.
Drohnenkrieg
Neue Angriffswelle verschärft den Druck auf die Ukraine weiter
Die Ukraine ist erneut Ziel umfangreicher russischer Luftangriffe geworden. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von mindestens sechs Todesopfern sowie zahlreichen Verletzten. Nach seinen Angaben seien im Verlauf des Tages bereits Hunderte Drohnen über ukrainischem Gebiet registriert worden. Die anhaltenden Attacken gelten als Versuch Moskaus, Kiew stärker unter Druck zu setzen und Zugeständnisse bei möglichen Friedensgesprächen zu erzwingen.
US-Kriminalfall
Gericht ordnet neue Prüfung im Fall Murdaugh an
Im vielbeachteten US-Kriminalfall um Alex Murdaugh kommt es zu einer überraschenden Wendung. Das höchste Gericht im Bundesstaat South Carolina erklärte die bisherigen Schuldsprüche wegen Doppelmordes für nicht haltbar. Ausschlaggebend seien mögliche Einflussnahmen auf die Jury sowie Unstimmigkeiten während des Prozesses gewesen. Der Fall hatte landesweit große Aufmerksamkeit erzeugt und wurde teilweise live im Fernsehen verfolgt.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der Donnerstag bringt vielerorts wechselhaftes Wetter mit zahlreichen Schauern und einzelnen Gewittern. In höheren Lagen der Alpen fällt oberhalb von rund 1500 Metern Schnee. Im Norden, besonders an der Nordseeküste, bleibt es zeitweise trocken und freundlich. Die Temperaturen erreichen meist 10 bis 16 Grad. Dazu weht ein spürbarer West- bis Südwestwind, der in höheren Regionen und bei Gewittern stürmisch ausfallen kann.
In der Nacht zum Freitag beruhigt sich das Wetter in Teilen des Nordens und der Mitte etwas, örtlich lockert die Bewölkung auf. Südlich bleibt es hingegen oft nass, in den Alpen fällt weiterhin Schnee. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 7 und 0 Grad. Vereinzelt bildet sich Nebel, regional ist zudem Bodenfrost möglich.

