News am Morgen vom 19. Mai 2026
- vor 2 Tagen
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 19. Mai 2026.
Virusfall auf See
Kanadischer Kreuzfahrtgast nach Quarantäne positiv getestet
Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf der „Hondius“ ist nun auch bei einem der vier betroffenen kanadischen Reisenden eine Infektion bestätigt worden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Kanada zeigt die Person lediglich leichte Beschwerden. Der mitreisende Partner wurde negativ getestet. Beide sowie ein weiterer Passagier wurden vorsorglich medizinisch überwacht und in ein Krankenhaus gebracht. Eine vierte Person befindet sich weiterhin isoliert im häuslichen Umfeld. Bereits zuvor waren auf dem Expeditionsschiff drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bekannt geworden.
Ukraine-Diplomatie
Europäische Staaten treiben Gespräche über Frieden voran
Bundeskanzler Friedrich Merz hat bekräftigt, dass mehrere europäische Länder aktuell intensiv an möglichen Wegen zu einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg arbeiten. Nach einem Treffen mit Bulgariens Regierungschef Rumen Radew erklärte Merz in Berlin: "Wir sind mit unseren europäischen Partnern seit langer Zeit in einem intensiven Dialog über unsere gemeinsamen Wege hin zu einer Friedenslösung". Die Verhandlungen würden derzeit mit besonderem Nachdruck fortgeführt. Zudem wolle der Kanzler auch US-Präsident Donald Trump für die diplomatischen Initiativen gewinnen.
Neonazi-Verfahren
Gericht verschiebt Urteil zur Auslieferung Liebichs
Im tschechischen Pilsen ist die Entscheidung über die mögliche Überstellung der Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich nach Deutschland zunächst ausgesetzt worden. Das zuständige Gericht vertagte die Bekanntgabe ohne nähere Erläuterung auf den 1. Juni. Während der Anhörung erklärte Liebich, sie habe Angst um ihre Sicherheit in einem deutschen Gefängnis. Gegen sie liegt seit 2023 ein rechtskräftiges Urteil unter anderem wegen Volksverhetzung und Beleidigung vor. Nach ihrer Flucht wurde sie im April in Tschechien festgenommen.
Wetter
Ihr Wetter heute
Im Osten Deutschlands zeigt sich der Himmel heute wechselnd bewölkt. Im Tagesverlauf entstehen dort vereinzelt Schauer und örtlich auch Gewitter. Weiter westlich ziehen zunehmend dichte Wolken auf, am Nachmittag setzt verbreitet Regen ein. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 14 Grad in höheren Lagen der Eifel und bis zu 22 Grad in der Lausitz. Der Wind weht meist schwach aus westlichen bis südlichen Richtungen, in höheren Regionen sind kräftige Böen möglich.
In der Nacht zum Mittwoch lockert die Bewölkung zwischen Vorpommern und Ostsachsen nach abziehenden Niederschlägen zeitweise auf, örtlich kann sich Nebel bilden. In den übrigen Landesteilen bleibt es häufig stark bewölkt. Von Westen her breiten sich neue Regengebiete aus, teils begleitet von schauerartigen Verstärkungen. Die Temperaturen sinken auf 12 bis 4 Grad.


