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News am Morgen vom 26. Dezember 2025

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 26. Dezember 2025.


Koalitionskurs im Fokus

Raum für Anpassungen im Regierungsprogramm trotz wirtschaftlicher Durststrecke


Trotz der angespannten ökonomischen Lage signalisiert Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) Bereitschaft, den bestehenden Regierungsfahrplan gemeinsam mit der SPD neu zu justieren. Er kritisierte, die frühere Ampel unter Olaf Scholz (SPD) habe nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ihren Vertrag „stoisch festgehalten“ – ein Vorgehen, aus dem man nun Konsequenzen ziehen müsse. „Wir sollten daraus lernen und flexibler handeln“, betonte Frei. Angesichts der Herausforderungen könne es nötig werden, „verstärkt gegenzusteuern“.


Arbeitsmarkt im Stillstand

Langzeit-Arbeitslose und Berufseinsteiger stehen vor sinkenden Chancen


Andrea Nahles, Leiterin der Bundesagentur für Arbeit, warnt vor einem Tiefstand der Aussichten für Jobsuchende. Seit Monaten sei kaum Bewegung erkennbar, der Markt wirke wie festgefahren. „Wir haben einen Indikator, der anzeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für arbeitslose Menschen ist, wieder einen Job zu finden. Der Wert liegt meist um sieben, jetzt aber bei 5,7 - so niedrig wie nie zuvor.“ Auch Berufseinsteiger hätten es derzeit ungewöhnlich schwer, wieder in Arbeit zu kommen, erklärte sie.


Unruhe im Rampenlicht

Aktivisten unterbrechen Zirkuspremiere und sorgen für hitzige Auseinandersetzungen


In München geriet der Auftakt einer Vorstellung im Circus Krone aus dem Takt, als zwei Personen die Manege betraten und versuchten, ein Banner zu präsentieren. Vor dem Eingang kam es parallel zu lautstarken Diskussionen zwischen Demonstrierenden und Mitarbeitenden des Zirkus. Polizeikräfte rückten an, um die Situation zu beruhigen. Die Einrichtung steht regelmäßig wegen ihrer Tierhaltungspraktiken in der Kritik – ob der Vorfall damit verknüpft war, blieb vorerst offen.


Wetter

Ihr Wetter heute


Am zweiten Weihnachtsfeiertag präsentiert sich das Wetter großteils freundlich, allerdings mit regional starkem Nebel. Während besonders südlich des Oberrheins und zwischen Bodensee und oberer Donau trübe Bedingungen dominieren, ziehen im Nordosten dichter werdende Wolken auf. Die Temperaturen erreichen -2 bis +4 Grad, im Thüringer Becken bis -5 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost, im Nordosten leichte Westströmung.


Ihr Wetter am Wochenende


Am Samstag breiten sich Wolken von Norden her aus, vereinzelt fällt leichter Sprühregen. In höheren Lagen kann Glätte auftreten. Später lockert es im Norden auf, während südlich der Mittelgebirge häufig die Sonne dominiert – mit Ausnahme der Regionen um Bodensee, obere Donau und südlichen Oberrhein. Höchstwerte: 0 bis 6 Grad je nach Region.


Der Sonntag zeigt sich meist sonnig, im Süden mit länger anhaltendem Nebel. Am Nachmittag ziehen im Norden erneut Wolken auf. Höchstwerte 1 bis 6 Grad, bei Dauernebel leichter Frost.

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