News am Morgen vom 27. Januar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- 26. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 27. Januar 2026.
Nato und Sicherheit
Rutte sieht Schutz nur mit massiv höheren Verteidigungsausgaben möglich
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hält Europa derzeit nicht für eigenständig verteidigungsfähig. Vor Abgeordneten des Europäischen Parlaments machte er deutlich, dass die vorhandenen militärischen Mittel bei Weitem nicht ausreichen würden. Um ohne amerikanische Unterstützung auszukommen, müssten die Verteidigungsetats der europäischen Staaten drastisch steigen. “Wer hier glaubt, die EU oder Europa als Ganzes könne sich ohne die USA verteidigen, träumen Sie weiter”, so Rutte. Nach Ruttes Einschätzung würde Europa ohne Washington nicht nur militärische Kapazitäten verlieren, sondern auch den entscheidenden nuklearen Schutz, der bislang als letzte Sicherheitsgarantie gilt.
Politik in den USA
Nach tödlichem Einsatz sprechen Trump und Minnesotas Gouverneur über Migration
Nach einem tödlichen Vorfall bei einem Einsatz von Bundesbeamten gegen Migranten hat US-Präsident Donald Trump den Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, angerufen. Laut Trump sei der Austausch konstruktiv verlaufen. In sozialen Netzwerken schrieb er, beide hätten in zentralen Punkten übereingestimmt. Trump betonte, man habe eine gemeinsame Basis gefunden, um bei Fragen der Einwanderung künftig zusammenzuarbeiten. Dies ist bemerkenswert, da der Präsident Walz zuvor wiederholt öffentlich für dessen Migrationspolitik kritisiert hatte.
Arbeitsmarkt und Gesundheit
Hoher Krankenstand belastet deutsche Wirtschaft laut Studie mit Milliardenverlusten
Krankheitsbedingte Ausfälle von Beschäftigten verursachen nach Einschätzung des Pharmaverbands VFA erhebliche wirtschaftliche Schäden. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass der Krankenstand seit vier Jahren deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Der dadurch entstehende Verlust an Wertschöpfung belaufe sich selbst bei vorsichtiger Berechnung auf rund ein Drittelprozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. In der Summe der vergangenen vier Jahre entspricht dies einem Ausfall von bis zu 160 Milliarden Euro.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der Dienstag bringt im Südosten zeitweise Auflockerungen, während sonst viele Regionen unter dichter Bewölkung bleiben. Im Osten fallen vereinzelt noch Schneeflocken. Ab dem Nachmittag breiten sich von Westen und Südwesten her Regenfälle aus, die bis zum Abend die Mitte des Landes erreichen. Besonders in den Mittelgebirgen kann es beim Übergang von Regen zu Schnee stellenweise zu gefrierendem Regen kommen. Die Temperaturen steigen auf 0 bis 7 Grad, am mildesten wird es am Oberrhein. In der Nacht halten in der Westhälfte und in der Mitte Niederschläge an – teils als Regen, teils als Schnee. In anderen Regionen bleibt es meist trocken, bei Tiefstwerten bis minus 4 Grad.



