News am Morgen vom 28. April 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 28. April 2026.
Iran
Merz zeigt sich enttäuscht über US- und Israels Vorgehen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich am Rande einer Unions-Klausur in Berlin deutlich ernüchtert über die bisherigen internationalen Bemühungen im Umgang mit Iran. Eine rasche Lösung des Konflikts, wie sie von den USA und Israel zunächst erwartet worden war, habe sich nicht realisiert. Stattdessen setzt die Bundesregierung nun stärker auf diplomatische Initiativen aus Europa. "Deswegen wollen wir uns ja auch von der europäischen Seite aus diplomatisch mit um eine Lösung bemühen", so Merz. Gleichzeitig betonte Merz die enge Abstimmung mit den Vereinigten Staaten, verwies jedoch auch auf den Anspruch, "eigene europäische Vorstellungen haben, wie man zu einer Lösung des Konfliktes kommen kann".
Sprit wird teurer
Trendwende bei Kraftstoffpreisen setzt sich über das Wochenende hinweg fort
Nach einer längeren Phase sinkender Preise hat sich am Wochenende eine deutliche Gegenbewegung an den Tankstellen verfestigt. Laut aktuellen ADAC-Auswertungen stiegen die Kraftstoffkosten nun bereits mehrere Tage in Folge. Besonders Super E10 verteuerte sich erneut, während auch Diesel merklich anzog. Am Sonntag lag der bundesweite Durchschnittspreis für einen Liter Super E10 bei 2,099 Euro – der fünfte Anstieg in Serie. Diesel kletterte im gleichen Zeitraum noch stärker und erreichte 2,195 Euro pro Liter im Schnitt.
Gewalt in Westafrika
Kinder aus nigerianischem Heim nach Überfall verschleppt
In Nigeria kam es zu einem bewaffneten Angriff auf ein Waisenhaus im Bundesstaat Kogi, bei dem zahlreiche Kinder entführt wurden. Nach Angaben der Behörden wurden insgesamt 23 Minderjährige verschleppt, ein Teil konnte inzwischen befreit werden. Die Lage bleibt dennoch unübersichtlich. 15 der entführten Kinder wurden inzwischen in Sicherheit gebracht, 8 befinden sich weiterhin in der Gewalt der Täter. Die Tat ereignete sich in der Nähe der Regionalhauptstadt Lokoja. Die Einrichtung soll laut Behörden ohne offizielle Genehmigung betrieben worden sein. Die Identität der Angreifer ist bislang ungeklärt.
Wetter
Ihr Wetter heute
Im Süden bleibt das Wetter zunächst etwas unbeständig mit dichterer Bewölkung, während im Alpenraum vereinzelt Schauer möglich sind. In den übrigen Regionen dominiert im Tagesverlauf freundliches und überwiegend sonniges Wetter. Die Temperaturen bewegen sich je nach Region zwischen 10 Grad an der Küste und bis zu 24 Grad im Süden und Westen.
In der Nacht klart es vielerorts auf, wodurch die Werte deutlich sinken. Besonders im Norden und Osten ist örtlich leichter Frost möglich. Der Wind weht meist mäßig aus nordöstlicher Richtung.


