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News am Morgen vom 28. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 28. Januar 2026.


Haltung zeigen

Steinmeier warnt vor Antisemitismus und fordert aktives Eingreifen


Zum Holocaust-Gedenktag machte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier deutlich, dass Wegsehen keine Option ist. In einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk rief er dazu auf, Antisemitismus klar und sichtbar entgegenzutreten. „Es ist Haltung und Handeln gefragt“, sagte er. Der Bundespräsident warnte zudem: „Der Antisemitismus wächst, wo wir schweigen, wo wir keine Solidarität zeigen.“ Jüdisches Leben gehöre untrennbar zu Deutschland; das Land sei, so Steinmeier, nur vollständig bei sich, „wenn sich Jüdinnen und Juden in unserem Land sicher fühlen können.“


Unwetterfolgen

Sturm „Chandra“ legt Teile Großbritanniens lahm und stoppt den Verkehr


Heftige Regenfälle und starke Winde haben in mehreren Regionen Großbritanniens massive Probleme verursacht. Überschwemmte Straßen, entwurzelte Bäume und geschlossene Schulen prägen die Lage. Zahlreiche Zug- und Flugverbindungen wurden gestrichen. Der Wetterdienst Met Office warnte vor weiteren Überflutungen. Besonders betroffen waren unter anderem Devon und Somerset, wo Einsatzkräfte Menschen aus eingeschlossenen Fahrzeugen befreien mussten. Aufnahmen zeigen Autos, die nahezu vollständig im Wasser stehen.


Teure Süßwaren

Höhere Preise dämpfen den Schokokauf, Umsatz steigt trotz sinkender


Schokolade wird für viele spürbar teurer – und landet seltener im Einkaufswagen. Nach Angaben des Marktforschers NIQ sank die Zahl der verkauften Packungen in Deutschland deutlich, obwohl der Gesamtumsatz 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent zulegte. Besonders stark ging der Absatz bei Weihnachtsschokolade zurück. „Für Konsumenten gibt es beim Preisanstieg Grenzen“, erklärte NIQ-Süßwarenexperte David Georgi im Vorfeld der Internationalen Süßwarenmesse in Köln.


Wetter

Ihr Wetter heute


Der Himmel bleibt überwiegend grau. Vor allem im Westen, Südwesten und in Teilen der Mitte fällt weiterer Niederschlag, teils als Schnee – unter anderem vom Emsland bis nach Thüringen und Nordhessen. Ab dem Nachmittag breitet sich von Südwesten her neuer Schneefall aus. Die Temperaturen erreichen maximal 0 bis 4 Grad, im Osten und mancherorts in der Mitte hält sich Dauerfrost. In der Nordosthälfte weht ein schwacher bis mäßiger Ostwind, an den Küsten mit teils kräftigen Böen, sonst bleibt es eher windstill.

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