News am Morgen vom 29. Januar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- vor 6 Tagen
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 29. Januar 2026.
EU-Beitritt Ukraine
Warum Kanzler Merz einen Start 2027 für realistisch unmöglich hält
Kanzler Friedrich Merz dämpft weiter die Erwartungen an einen raschen EU-Beitritt der Ukraine. Nach Gesprächen der Spitzen von SPD und Union in Berlin machte der CDU-Vorsitzende deutlich: „Ein Beitritt zum 1. Januar 2027 ist ausgeschlossen. Es geht nicht“. Zur Begründung verwies Merz auf die notwendigen Voraussetzungen für neue Mitgliedstaaten. Wer der EU beitreten wolle, müsse die Kopenhagener Kriterien vollständig erfüllen – ein Verfahren, das erfahrungsgemäß mehrere Jahre in Anspruch nimmt. Zugleich unterstrich er, wie wichtig eine klare Beitrittsperspektive für die Ukraine sei, um den Reformkurs weiter abzusichern.
Gaza-Friedensplan
USA drängen bei den UN auf Schritte mit Entwaffnung der Hamas
Vor den Vereinten Nationen verstärken die USA ihre Bemühungen, ihren Plan für eine Befriedung des Gazastreifens voranzubringen. Im Sicherheitsrat erklärte der US-Botschafter Mike Waltz, ein weiterer Rückzug israelischer Truppen könne nur erfolgen, wenn die Hamas entwaffnet werde. Nach seinen Worten dürften die Islamisten künftig weder offen noch indirekt an einer Regierung beteiligt sein. Zur Demilitarisierung zählten die Zerstörung von Tunnelanlagen und anderen militärischen Strukturen sowie ein international finanziertes Programm zum Rückkauf von Waffen.
Schüsse in Minneapolis
Nach tödlichem Einsatz werden zwei beteiligte Bundesbeamte beurlaubt
Nach dem Tod des US-Bürgers Alex Pretti sind zwei an dem Einsatz beteiligte Bundesbeamte vorläufig vom Dienst entbunden worden. Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums bestätigte, dass es sich dabei um ein übliches Vorgehen handle. Der Vorfall, der auf Videoaufnahmen dokumentiert ist, hatte in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota sowie landesweit Proteste und Empörung ausgelöst.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der Donnerstag bringt verbreitet dichte Bewölkung und regional Niederschläge. In tieferen Lagen des Westens und Südwestens fällt Regen, sonst meist Schnee. Im Norden und Nordosten bleibt es überwiegend trocken. Die Temperaturen erreichen dort -2 bis +1 Grad, in den übrigen Regionen 1 bis 6 Grad. In der Nordhälfte weht ein mäßiger Ostwind, an den Küsten mit teils kräftigen Böen. Nachts halten Wolken an, örtlich fällt noch etwas Schnee, im Süden und Westen kann sich Nebel bilden. Tiefstwerte: 0 bis -6 Grad.



