News am Morgen vom 29. Mai 2026
- vor 19 Stunden
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 29. Mai 2026.
Diplomatie
Teheran weist Berichte über fertiges Abkommen mit Washington entschieden zurück
Aus iranischen Regierungskreisen gibt es offenbar weiterhin kein grünes Licht für ein mögliches Rahmenabkommen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Iran und den USA. Laut der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, existiere bislang weder eine endgültige Vereinbarung noch eine offizielle Bestätigung. Eine mit den Gesprächen vertraute Quelle widersprach damit Darstellungen westlicher Medien, wonach eine Einigung bereits erzielt worden sei und lediglich die öffentliche Verkündung ausstehe.
Urteil nach Terrorplan
Islamist muss wegen geplantem Anschlag 15 Jahre ins Gefängnis
Nach den geplanten Anschlägen rund um ein Konzert von Taylor Swift ist ein 21-Jähriger zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landesgericht Wiener Neustadt sah es als erwiesen an, dass der Mann im August 2024 einen Angriff auf Besucher vor dem Wiener Ernst-Happel-Stadion vorbereitete. Der österreichische Staatsbürger mit nordmazedonischer Herkunft hatte die Vorwürfe eingeräumt. Nach Überzeugung des Gerichts spielte vor allem der Wunsch nach Anerkennung innerhalb der Terrormiliz IS eine zentrale Rolle.
Ermittlungen nach Unglück
Behörden prüfen technische Daten der Unfallfahrerin aus Dinslaken
Nach dem schweren Vorfall in Dinslaken, bei dem eine Autofahrerin in eine Schülergruppe fuhr, ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg nun wegen fahrlässiger Tötung. Die Frau war bereits im Mai 2025 nach einem Ohnmachtsanfall in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Infolge dessen erhielt sie einen Ereignisrekorder zur Überwachung ihrer Herzfunktionen. Die gespeicherten Daten des Implantats sollen jetzt ausgewertet werden, um den Ablauf des aktuellen Unfalls genauer nachvollziehen zu können.
Wetter
Ihr Wetter heute
In der Südosthälfte zeigt sich das Wetter überwiegend freundlich mit viel Sonne und trockenen Bedingungen. Im Nordwesten ziehen nach einem sonnigen Start zunehmend Wolken auf. Besonders im Westen und Nordwesten entwickeln sich am Nachmittag und Abend teils heftige Gewitter mit möglicher Unwettergefahr. Die Temperaturen steigen auf 26 bis 30 Grad, im Westen und Südwesten örtlich bis 33 Grad. An den Küsten bleibt es deutlich kühler. Abseits der Gewitter weht nur schwacher Wind aus wechselnden Richtungen.
Von Westen und Nordwesten breiten sich teils kräftige Gewitter bis in die Mitte des Landes aus. Die Temperaturen sinken auf etwa 17 Grad in der Landesmitte und bis auf 8 Grad im Alpenvorland.
Ihr Wetter am Wochenende
Am Samstag dominiert im Süden zunächst sonniges Wetter, später entstehen dort einzelne Hitzegewitter. In anderen Regionen wechseln sich Sonne und Wolken ab, begleitet von Schauern und teilweise kräftigen Gewittern – besonders über der südlichen Mitte Deutschlands. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 32 Grad, im Südwesten lokal bis 34 Grad. Im Norden bleibt es mit 18 bis 25 Grad spürbar kühler.
Am Sonntag bleibt das Wetter wechselhaft. Vor allem im Westen, später auch in der Mitte und im Süden, treten erneut Schauer und kräftige Gewitter auf. Regional besteht Unwetterpotenzial. Die Temperaturen erreichen im Norden und Nordwesten 20 bis 25 Grad, sonst bis zu 30 Grad, mit den höchsten Werten am Oberrhein. Gegen Abend beruhigt sich die Wetterlage im Westen allmählich wieder.


