News kompakt vom 06. Januar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 06. Januar 2026.
Politischer Neustart
CDU offen für Gespräche nach dem Bruch der SPD-BSW-Regierung
Nach dem Ende des bisherigen Regierungsbündnisses signalisiert die CDU in Brandenburg Gesprächsbereitschaft. Aus Sicht der Christdemokraten braucht das Land rasch eine tragfähige politische Perspektive. Fraktions- und Landeschef Jan Redmann betonte: "Brandenburg braucht jetzt Stabilität und Verlässlichkeit in der Politik". Zugleich machte er deutlich: "Wir stehen selbstverständlich zur Verfügung, darüber zu sprechen, wie die CDU dazu beitragen kann." Zuvor hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das Bündnis mit dem BSW beendet.
Epstein-Akten
US-Justizministerium meldet weiterhin Millionen unveröffentlichter Dokumente
Obwohl eine gesetzliche Frist abgelaufen ist, sind zahlreiche Unterlagen im Fall Jeffrey Epstein noch nicht öffentlich zugänglich. Nach Angaben des US-Justizministeriums befinden sich über zwei Millionen Dokumente "in verschiedenen Stadien der Sichtung". Bisher wurden 12.285 Akten mit mehr als 125.000 Seiten freigegeben – nur ein Bruchteil des gesamten Materials.
Inflation sinkt
Dezemberwert fällt überraschend, Experten sehen 2026 kaum Entlastung
Die Teuerung in Deutschland hat zum Jahresende deutlich nachgelassen. Im Dezember ging die Inflationsrate auf 1,8 Prozent zurück, nachdem sie im November noch 2,3 Prozent betragen hatte. Fachleute rechnen dennoch nicht mit einer schnellen Entspannung: Vor allem Dienstleistungen wie Autoversicherungen, Reisen und Restaurantbesuche hielten das Preisniveau hoch.
Stromausfall Berlin
Senat sagt Kostenübernahme für Hotels nach langem Blackout zu
Nach dem anhaltenden Stromausfall im Südwesten Berlins will der Senat Betroffene finanziell entlasten. Hotelkosten sollen erstattet werden, kündigten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) an. Giffey erklärte bei "Radio Eins": "All diejenigen, die jetzt betroffen sind und damit bedürftig sind, die können die Hotelrechnungen beim Sozialamt einreichen". Die Regelung gilt für ausgewählte Partnerhotels mit einem Preis von 70 Euro pro Doppelzimmer und Nacht.



