News kompakt vom 06. März 2026
- 6. März
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 06. März 2026.
Tragischer Fund
Polizei prüft Todesursache nach Fund eines Säuglings in Babyklappe
In Leipzig ist ein neugeborener Junge tot in einer Babyklappe entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei wurde das Kind bereits am Abend des 27. Februar in der Einrichtung des Krankenhauses St. Georg im nördlichen Stadtgebiet gefunden. Ermittler und Staatsanwaltschaft versuchen nun zu klären, unter welchen Umständen der Säugling starb. Dazu wurde eine Obduktion angeordnet. Auch ein mögliches Gewaltverbrechen wird derzeit nicht ausgeschlossen. Die Polizei bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen aus der Bevölkerung um Hinweise.
Klima-Studie
Tempo der globalen Erwärmung hat sich seit etwa 2015 deutlich erhöht
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur in den vergangenen Jahren spürbar beschleunigt hat. Zwischen 1970 und 2015 lag der Zuwachs laut Studie bei rund 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt. In der darauffolgenden Dekade seien es jedoch etwa 0,35 Grad gewesen, berichten zwei Forschende aus Deutschland und den USA im Fachjournal "Geophysical Research Letters". Dass sich das Klima seit längerem erwärmt, gilt als wissenschaftlich gesichert. Besonders die Jahre 2023 und vor allem 2024 gingen als die bislang heißesten seit Beginn der Messungen in die Statistik ein.
Mehr Kennzeichen
Bundesländer drängen auf mehr regionale Kürzel für Autos im Land
Die Länder wollen bei Autokennzeichen künftig mehr regionale Varianten ermöglichen. Dafür fordern sie von der Bundesregierung eine Lockerung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Eine entsprechende Entschließung wurde im Bundesrat verabschiedet. Ziel ist es, bestehende Beschränkungen bei den möglichen Kürzeln aufzuheben. "Für viele Menschen ist das Autokennzeichen mehr als eine Buchstabenkombination. Es steht für viele Menschen für Verbundenheit mit ihrer Stadt, mit ihrer Region", erklärte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD).
Schlag gegen Geldwäsche
Ermittler nehmen 15 Verdächtige fest und decken Firmennetz auf
Internationale Strafverfolger haben ein weit verzweigtes Netzwerk zerschlagen, das für Geldwäsche und Drogengeschäfte genutzt worden sein soll. Wie Europol mitteilte, wurden in vier verschiedenen Staaten insgesamt 15 Verdächtige festgenommen. Die Ermittlungen brachten zudem ein Geflecht aus Firmen ans Licht, das von kriminellen Gruppen genutzt wurde, um Gewinne aus dem Drogenhandel zu verschleiern. Nach Angaben von Europol reichte die Struktur von Europa bis nach Asien und Australien. Der Fall zeige exemplarisch, wie global organisiert Kriminalität heute agiere, erklärte Europol-Direktor Andy Kaag.

