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News kompakt vom 08. Dezember 2025

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 08. Dezember 2025.


Nahost-Gespräch

Diplomatische Konsultationen zwischen Netanjahu und Trump geplant


Nach Angaben aus Israel wollen US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu noch in diesem Monat über die nächsten Schritte im amerikanischen Vorschlag zur Beendigung des Gaza-Konflikts beraten. Ein Regierungssprecher teilte mit, das Treffen sei für den 29. Dezember vorgesehen. Medienberichte, wonach Netanjahu zwischen dem 28. Dezember und dem 4. Januar in die USA reisen werde, ließ die Sprecherin vorerst unkommentiert.


Japan in Alarmbereitschaft

Nach schwerem Beben folgen Tsunami-Meldungen und Evakuierungen


Ein Erdbeben der Stärke 7,6 hat am Montag den nördlichen Teil Japans erschüttert und eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Laut Meteorologiebehörde wurde im Hafen von Kuji in der Präfektur Iwate eine rund 50 Zentimeter hohe Welle registriert. Weitere Wellen trafen Küstenorte in Hokkaido und Aomori. Mehrere Menschen wurden nach Berichten japanischer Medien verletzt. Lokalbehörden ordneten Evakuierungen an; in der Präfektur Aomori waren Tausende Haushalte ohne Strom, und die East Japan Railway stoppte Abschnitte des Zugverkehrs.


Kriminalstatistik 2024

BKA meldet fast neun Prozent Zuwanderer unter allen Tatverdächtigen


Eine aktuelle Auswertung des Bundeskriminalamts zeigt, dass im Bereich der sogenannten Allgemeinkriminalität 1,97 Millionen Tatverdächtige registriert wurden, darunter 697.000 ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Nach Definition des BKA galten 172.000 Personen als Zuwanderer. Die Zahlen stammen aus dem jährlichen Bericht „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“. Die Kategorie Allgemeinkriminalität umfasst Delikte, die keinen politischen Hintergrund aufweisen.


Handelspolitik im Fokus

Wadephul warnt vor Eskalation durch mögliche China-Zölle Europas


Außenminister Johann Wadephul reagierte zurückhaltend auf die jüngste Ankündigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, als Antwort auf chinesische Maßnahmen mögliche Zölle zu prüfen. Er äußerte Zweifel, „dass mehr Zölle mehr helfen“, mahnte jedoch zugleich, die chinesische Regierung müsse „in diesem Bereich etwas machen“. Gleichzeitig betonte er, derartige Schritte dürften nur als „Ultima Ratio“ in Betracht gezogen werden. Macron hatte entsprechende Gegenmaßnahmen öffentlich in Erwägung gezogen.

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