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News kompakt vom 08. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 08. Januar 2026.


Tödlicher ICE-Einsatz

Vance nennt Kritik absurd und spricht von Notwehr bei Schüssen


Bei einem umstrittenen Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis kam eine Frau ums Leben. Auslöser waren Schüsse eines Beamten, die landesweit für Diskussionen sorgen. US-Vizepräsident JD Vance wies die Vorwürfe scharf zurück und schrieb auf X: "Dieser Mann hat nur seine Arbeit gemacht. Sie hat versucht, ihn daran zu hindern". Nach seiner Darstellung habe der Beamte nicht geschossen, um eine Flucht zu stoppen, sondern aus Selbstschutz. Er betonte zudem, es habe sich um "in Notwehr" gehandelte Schüsse gehandelt. Regionale Sicherheitsbehörden stellen diese Version jedoch infrage und widersprechen der Einschätzung aus Washington.


Wirtschaft unter Druck

Merz und Söder fordern Steuerentlastungen für Firmen


Trotz angespannter Haushaltslage und Skepsis beim Koalitionspartner drängen Union und CSU auf zusätzliche Entlastungen für die Wirtschaft. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte nach Beratungen mit der CSU, er wolle vorhandene finanzielle Spielräume nutzen, um vor allem mittelständische Betriebe zeitnah zu entlasten. CSU-Vorsitzender Markus Söder bekräftigte die Linie seiner Partei unmissverständlich: "Steuern runter, nicht rauf".


Krieg in der Ukraine

Behörden melden mehrere tote Zivilisten nach russischen Angriffen


Im Süden der Ukraine sind nach offiziellen Angaben mehrere Zivilisten infolge russischer Angriffe ums Leben gekommen. Ein Drohnenangriff nahe der Gemeinde Beryslaw im Gebiet Cherson forderte demnach ein Todesopfer, ein weiterer Mann wurde verletzt, teilte Gebietsgouverneur Olexander Prokudin über Telegram mit. Bei einem weiteren Angriff auf einen zentralen Bereich der Stadt Cherson starben drei Menschen. Einer der Verletzten erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, zwei weitere Personen wurden verletzt.


Mehr Firmenpleiten

Insolvenzzahlen erreichen laut IWH den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten


Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen spitzt sich weiter zu. Nach Daten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle ist die Zahl der Firmeninsolvenzen im vergangenen Jahr auf den höchsten Wert seit 20 Jahren gestiegen. Besonders deutlich war der Anstieg im Dezember: Mit 1.519 gemeldeten Pleiten lag der Wert rund 75 Prozent über dem Durchschnitt vergleichbarer Monate der Jahre 2016 bis 2019. Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich die Zahl der Insolvenzen auf 17.604 – selbst während der Finanzkrise 2009 wurden niedrigere Werte registriert.

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