top of page

News kompakt vom 11. Juni 2025

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 11. Juni 2025:


Linksextremismus-Ermittlungen

Bundesanwaltschaft erhebt Vorwürfe gegen Personen aus Lina E.s Umfeld


Im Zusammenhang mit dem Fall Lina E. hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe Anklage gegen sieben weitere Personen erhoben, die dem linksextremen Spektrum zugeordnet werden. Im Fokus steht dabei Johann G., der als führende Figur der Gruppe gilt. Sechs Angeklagten wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen linksextremistischen Vereinigung zur Last gelegt, einem weiteren die Unterstützung derselben. Die Ermittlungen führten zur Festnahme von G., der im November in einem Zug nahe Weimar festgenommen wurde. Laut dpa hatte ihn das Landeskriminalamt Sachsen bereits seit einiger Zeit im Visier.


Geständnis vor Gericht

Mann bekennt sich zu Brandanschlag auf Synagoge in Oldenburg


Vor dem Landgericht Oldenburg hat ein 28-jähriger Mann die Verantwortung für einen Brandanschlag auf die örtliche Synagoge übernommen. Die Tat ereignete sich im April 2024, als ein Brandsatz gegen die Eingangstür geworfen wurde. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, entschuldigte sich der Angeklagte bei der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde. Die Staatsanwaltschaft geht von versuchter schwerer Brandstiftung aus. Der Mann gilt als psychisch krank und soll zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig gewesen sein.


Mehrheit im Parlament für Tusk

Polens Regierung übersteht Vertrauensvotum nach Wahlniederlage


Die polnische Regierung unter Premier Donald Tusk hat eine Vertrauensabstimmung im Sejm erfolgreich bestanden. 243 der 453 anwesenden Abgeordneten sprachen dem Kabinett ihr Vertrauen aus, 210 votierten dagegen. "Donald Tusk, Donald Tusk", skandierten die Abgeordneten der Regierungsfraktion. Der Schritt war eine Reaktion auf die jüngste Wahlniederlage des liberalen Präsidentschaftskandidaten Rafal Trzaskowski, der knapp gegen den rechtskonservativen Karol Nawrocki unterlag.


Digitaler Blick in die Zukunft

Künstliche Intelligenz soll S-Bahn-Auslastung vorhersagen


Die Deutsche Bahn testet neue Technologien zur besseren Planung des S-Bahn-Verkehrs. Wie aus einem Bericht der S-Bahn Hamburg hervorgeht, wird an zahlreichen Stationen bereits gemessen, wie stark die Züge ausgelastet sind – in Berlin und Hamburg geschieht das zum Teil mit Lichtschranken. Neu ist nun die Kombination dieser Daten mit Vorhersagen durch Künstliche Intelligenz. Ziel ist es, Fahrgäste frühzeitiger über zu erwartende Auslastungen zu informieren. In Berlin läuft derzeit ein Pilotprojekt.

bottom of page