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News kompakt vom 12. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 12. Januar 2026.


Aus bei Real

Xabi Alonso beendet Engagement nach kurzer Amtszeit in Madrid


Real Madrid und Xabi Alonso gehen getrennte Wege. Der Klub erklärte, man habe sich einvernehmlich auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt. Der 44-Jährige hatte den Posten erst zum Start der laufenden Spielzeit übernommen und war als Nachfolger von Carlo Ancelotti nach Spanien gekommen. Zuvor hatte Alonso in Deutschland mit Bayer Leverkusen eine historische Saison gekrönt und das Double gewonnen. Sportlich steht Real in der Liga aktuell auf Rang zwei, drei Punkte hinter dem FC Barcelona. Am Wochenende setzte es zudem eine bittere Niederlage: Das Supercopa-Endspiel gegen den Erzrivalen ging mit 2:3 verloren.


Streit um Kuba

Havanna weist Berichte über politische Gespräche mit Washington zurück


Die kubanische Regierung hat Berichte über Annäherungsgespräche mit den USA entschieden zurückgewiesen. Präsident Miguel Diaz-Canel erklärte auf X, es gebe abseits rein „technischer“ Kontakte zur Migration keinerlei Dialog mit Washington. Damit widersprach er Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der zuvor von laufenden Gesprächen gesprochen hatte. Hintergrund sind neue Spannungen zwischen beiden Ländern, nachdem Trump zuletzt erneut Drohungen gegen Havanna geäußert hatte.


Schutzlücken

Wüst kritisiert fehlende Mittel im Kampf gegen Kindesmissbrauch


NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat scharfe Kritik an der deutschen Gesetzeslage zu Missbrauchsdarstellungen geübt. Bei der dbb-Jahrestagung in Köln sagte der CDU-Politiker: „Wir hier in Deutschland verantworten eine milliardenschwere Nachfrage nach diesem Dreck, wo Kinder auf der ganzen Welt drunter leiden müssen“. Zugleich bemängelte er, dass Ermittlungsbehörden zu wenig rechtliche Möglichkeiten hätten, effektiv gegen Täter und Netzwerke vorzugehen. Nirgendwo gebe es „so viel Marktnachfrage auf der einen Seite und so wenig Möglichkeiten für Ermittler reinzugreifen, wie bei uns in Deutschland“.


Brandprozess

Gericht bestätigt Untersuchungshaft für Betreiber nach tödlichem Feuer


Nach dem verheerenden Brand bei einer Silvesterfeier im Walliser Skiort Crans-Montana bleibt der Betreiber der betroffenen Bar in Untersuchungshaft. Das Zwangsmaßnahmengericht in Sitten folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, die vor allem Fluchtgefahr geltend gemacht hatte.

Die Ehefrau des Beschuldigten befindet sich weiterhin auf freiem Fuß. Die Verteidigung betonte, beide hätten nicht vor, sich den laufenden Ermittlungen zu entziehen.

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