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News kompakt vom 14. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 14. Januar 2026.


Gerichtsvorfall

Schlägerei mit rund zwei Dutzend Verletzten im Gerichtsgebäude


Am Rande einer laufenden Verhandlung ist es im Düsseldorfer Justizgebäude zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen. Auf einem Flur sollen nach Zeugenaussagen rund zwei Dutzend Menschen aneinandergeraten sein. Mehrere Beteiligte erlitten Verletzungen, darunter auch zwei Justizwachtmeister. Der betroffene Strafprozess wurde unterbrochen und vertagt. Inhaltlich dreht sich das Verfahren um schwere Gewaltdelikte: Ein Autofahrer soll bei einem Straßenfest eine Frau angefahren und lebensgefährlich verletzt haben.


Cybercrime-Schlag

Internationale Ermittler legen RedVDS lahm - Millionenschaden entsteht


Strafverfolger aus mehreren Ländern haben gemeinsam mit einem großen IT-Konzern eine bekannte Infrastruktur der Cyberkriminalität abgeschaltet. Die Plattform RedVDS wurde im Zuge koordinierter Maßnahmen von Behörden aus Deutschland, den USA und Großbritannien stillgelegt. Nach Angaben der zuständigen Stellen summieren sich die verursachten Schäden auf mehrere hundert Millionen Euro. Festnahmen gab es bislang nicht.


Messerattacke

Zwei Beschäftigte nach Angriff im Ulmer Einkaufszentrum im Krankenhaus


In einem Einkaufszentrum ist es zu einer schweren Gewalttat gekommen. Ein Mann soll zwei Angestellte eines Marktes mit einem Messer verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz nach dem Verlassen des Gebäudes fest. Dabei kam es zum Einsatz einer Schusswaffe durch die Beamten. Sowohl der mutmaßliche Angreifer als auch die Verletzten wurden medizinisch versorgt. Zu Motiv und Identität machte die Polizei zunächst keine Angaben.


Razzia gegen Schleuser

Ermittler durchsuchen bundesweit Nagelstudios wegen illegaler Arbeit


Mit einem Großeinsatz gehen die Behörden gegen organisierte Schleusung und Schwarzarbeit vor. In mehreren Bundesländern wurden Wohnungen und Geschäftsflächen von Nagelstudios kontrolliert, insgesamt mit mehr als tausend Einsatzkräften. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Unternehmer aus Düsseldorf. Ihm wird vorgeworfen, über viele Jahre hinweg ausländische Arbeitskräfte ohne gültige Papiere beschäftigt sowie Abgaben hinterzogen zu haben.

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