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News kompakt vom 16. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 16. Januar 2026.


Schulpraktikum AfD

Gericht gibt Schulen großen Spielraum bei der Auswahl geeigneter Praktikumsplätze


Eine Schülerin hat keinen Anspruch darauf, ihr Pflichtpraktikum bei einem Bundestagsabgeordneten der AfD aus Brandenburg zu absolvieren. Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg darf die Schulleitung eine solche Praktikumsstelle ablehnen. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass das Praktikum als schulische Veranstaltung den regulären Unterricht ersetzt. Deshalb liege es im pädagogischen Ermessen der Schule zu beurteilen, ob ein Einsatzort den Bildungszielen entspricht oder nicht.


Jugendstrafe wegen Terrorplänen

Berliner Gericht verurteilt 19-Jährigen nach Radikalisierung im Internet


Das Kammergericht Berlin hat einen 19-jährigen Mann zu drei Jahren Jugendhaft verurteilt. Ihm wurde unter anderem die Vorbereitung eines schweren Gewaltverbrechens sowie der Versuch der Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat vorgeworfen. Der Angeklagte soll sich bereits im Alter von 18 Jahren zunehmend radikalisiert haben. Laut Gericht begann er 2024, sich intensiv mit islamistischen Inhalten zu beschäftigen, bevor er spätestens Anfang 2025 den Entschluss fasste, einen Anschlag in Deutschland zu begehen.


Vermisster Junge Frankfurt

Polizei geht davon aus, dass der Achtjährige bei seiner Mutter ist


Im Fall des vermissten achtjährigen Noah aus Frankfurt am Main gehen die Ermittler davon aus, dass sich das Kind bei seiner Mutter aufhält. Die Frau besitzt jedoch nicht das Sorgerecht. Der aktuelle Aufenthaltsort der beiden ist unbekannt, der Fokus der Suche liegt im Rhein-Main-Gebiet. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, falls jemand den Jungen zusammen mit einer Frau gesehen hat. Nach Angaben der Stadt war Noah im Herbst 2025 per richterlichem Beschluss vom Jugendamt in Obhut genommen worden, um sein Wohl zu schützen.


Wetterlage entspannt sich

Deutscher Wetterdienst erwartet ruhige Tage bei sinkenden Temperaturen


Nach einem unbeständigen Jahresauftakt mit Schnee, Regen und Glätte stellt sich in Deutschland vorerst ruhigeres Wetter ein. Am Wochenende soll es überwiegend trocken bleiben, gleichzeitig werden jedoch niedrigere Temperaturen erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

"So turbulent 2026 gestartet ist, so ruhig geht es aktuell und in den kommenden Tagen weiter." Ursache sei die Lage zwischen zwei Drucksystemen. In den nächsten Tagen dehne das Tief „Christian“ seinen Einfluss aus und führe trockene kontinentale Luft heran.

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