News kompakt vom 18. Februar 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 18. Februar 2026.
Staatsoberhaupt im Fokus
Debatte um weibliche Nachfolge im höchsten Staatsamt gewinnt an Fahrt
Rund zwölf Monate vor dem regulären Ende der Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier wird in Berlin über die künftige Besetzung des höchsten Staatsamts diskutiert. Vertreter von SPD und Bündnis 90/Die Grünen sprechen sich dabei klar für eine Frau an der Spitze aus. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, erklärte im ZDF: "Es ist durchaus an der Zeit für eine Frau im Amt des Bundespräsidenten". Zugleich signalisierte er Offenheit gegenüber Kandidaten ohne klassische Politikkarriere. Auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann unterstrich die Forderung mit den Worten: "Die Zeit ist reif für eine Frau als Bundespräsidentin".
Ermittlungen weiten sich aus
Neue Spuren im britischen Epstein-Komplex geprüft
Im Vereinigten Königreich befassen sich Strafverfolger erneut mit dem Umfeld des verstorbenen US-Finanzierers Jeffrey Epstein. Die Behörden prüfen zusätzliche Ansätze für mögliche Verfahren. Die Polizei in Surrey analysiert Hinweise aus Unterlagen zum Fall, die auf Menschenhandel sowie sexuelle Übergriffe gegen eine Minderjährige hindeuten. Parallel untersucht die Essex Police mögliche Abläufe rund um den Flughafen London-Stansted. Der Airport könnte demnach als logistischer Knotenpunkt für den Transport von Betroffenen gedient haben. Im Mittelpunkt der britischen Dimension der Affäre stehen unter anderem Prince Andrew sowie der frühere Minister Peter Mandelson.
Prävention für Jugendliche
Neue Impfempfehlung gegen Meningokokken tritt in Kraft
Für Heranwachsende zwischen 12 und 14 Jahren wird ab sofort eine Schutzimpfung gegen Meningokokken angeraten. Grundlage ist ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses, der nun wirksam ist. Die Entscheidung folgt einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission von Oktober. Zielgruppe ist eine Altersphase mit vergleichsweise hohem Erkrankungsrisiko. Zusätzlich soll durch die Maßnahme die Weitergabe der Bakterien insgesamt eingedämmt werden, wie das Robert Koch-Institut erläutert.
Trend dreht ins Plus
Baugenehmigungen steigen erstmals seit mehreren Jahren wieder an
Nach einer längeren Schwächephase zeigt sich im deutschen Wohnungsbau ein vorsichtiger Aufwärtstrend. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 238.500 neue Wohnungen genehmigt – ein Zuwachs von 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, das den niedrigsten Wert seit 2010 markiert hatte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist es der erste Anstieg seit 2021 bei Neubau- und Umbaugenehmigungen. Die zuständige Bundesministerin Verena Hubertz sieht darin ein positives Signal und betont, "dass die Trendwende im Wohnungsbau begonnen hat".


