top of page

News kompakt vom 21. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 21. Januar 2026.


Gaza-Angriffe

Berichte melden Tote trotz Waffenruhe nach israelischem Militärschlag


Nach palästinensischen Darstellungen kam es im Gazastreifen erneut zu tödlichen Vorfällen, obwohl eine Waffenruhe gilt. Im zentralen Gebiet sollen drei Menschen ums Leben gekommen sein, während sie Arbeiten einer ägyptischen Hilfsorganisation dokumentierten. Der von der Hamas geführte Zivilschutz machte israelische Angriffe verantwortlich. Israels Militär erklärte hingegen, man habe Personen ins Visier genommen, die mit einer Drohne agiert und damit Soldaten gefährdet hätten.


US-Zölle

Berlin setzt auf Gespräche und sieht Chancen für "Weg der Deeskalation"


Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf neue Zollankündigungen aus Washington. Ein stellvertretender Regierungssprecher betonte, diplomatische Lösungen seien weiterhin möglich und verwies auf den "Weg der Deeskalation". Zudem hieß es: "Das Fenster dafür ist nach wie vor offen". Zeitgleich beraten die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel bei einem Sondertreffen über den Grönland-Konflikt und mögliche Antworten auf die jüngsten Drohungen.


VW-Umbau

Konzern bündelt Führung und streicht Posten zur Senkung hoher Kosten


Volkswagen strukturiert seine Volumenmarken neu, um die Effizienz zu steigern. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen insbesondere in der Produktion erhebliche Einsparungen erzielt werden. Künftig werden zentrale Funktionen wie Entwicklung, Einkauf und Fertigung markenübergreifend gesteuert. Parallel dazu reduziert der Konzern die Zahl der Vorstandsposten deutlich, insgesamt um etwa ein Drittel.


Schulen & Symbole

Thüringen schließt Rechtslücke und will extremistische Zeichen ahnden


Das Land Thüringen plant, das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole an Schulen konsequenter zu verfolgen. Mit einer Initiative im Bundesrat soll erreicht werden, dass entsprechende Handlungen auch im schulischen Kontext strafbar werden. Bildungsminister Christian Tischner machte deutlich, dass solche Zeichen und Gesten im Unterricht keinen Platz hätten. Hintergrund ist, dass Klassenräume bislang juristisch nicht als Öffentlichkeit gelten und viele Vorfälle daher ohne Strafe bleiben.

bottom of page