News kompakt vom 23. Februar 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 23. Februar 2026.
Kartellchef gefasst
Auseinandersetzungen fordern Dutzende Tote nach Zugriff in Jalisco
Nach der Verhaftung des berüchtigten Drogenanführers Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt unter dem Namen "El Mencho", ist es in Jalisco zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Laut Sicherheitsminister Omar Garcia Harfuch starben mindestens 74 Menschen. Unter den Opfern befinden sich 25 Angehörige der Nationalgarde sowie ein Justizbeamter und ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft. Soldaten hatten am Sonntag versucht, den Kartellchef im Westen des Landes festzusetzen. Der Einsatz mündete in intensive Gefechte zwischen bewaffneten Gruppen und staatlichen Kräften.
Bleiberecht bei Job
SPD drängt auf Perspektive für integrierte Erwerbstätige
Die SPD spricht sich im Zuge geplanter Reformen beim Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete für weitergehende Schritte aus. Neben einer Verkürzung der bisherigen Wartefrist auf drei Monate soll nach dem Willen der Partei auch eine dauerhafte Aufenthaltsperspektive geprüft werden. Generalsekretär Tim Klüssendorf betonte nach Beratungen im Parteivorstand, eine schnellere Jobaufnahme sei richtig, müsse jedoch mit einem klaren Signal verbunden sein. "Wer arbeitet, wer Arbeit hier findet, wer sich integriert, der muss auch eine Bleibeperspektive haben", sagte Klüssendorf.
Hoher Krankenstand
Behörden melden mehr Fehltage als der Durchschnitt
In mehreren zentralen Einrichtungen des Bundes liegt der Krankenstand über dem bundesweiten Mittel. Für das Jahr 2024 weist eine Statistik des Innenministeriums durchschnittlich 15,2 Ausfalltage pro Beschäftigtem aus. Zum Vergleich: Deutschlandweit lag der Schnitt bei 14,8 Tagen. Besonders viele Krankmeldungen gab es im Bundesrat mit 25,2 Tagen pro Person. Deutlich niedriger fiel der Wert im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz aus, wo im Schnitt 7,4 Fehltage registriert wurden.
Familiendrama in Bayern
Vier Tote nach mutmaßlichem Schusswaffeneinsatz
In Strullendorf im Landkreis Bamberg haben Einsatzkräfte am Freitagabend vier Leichen in einer Wohnung entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 52-jähriger Mann seine Ehefrau sowie die beiden gemeinsamen Kinder getötet und anschließend sich selbst das Leben genommen haben. Bei den Opfern handelt es sich um die 49-jährige Mutter, einen 14-jährigen Sohn und eine sechsjährige Tochter. Der Mann besaß nach Angaben der Behörden mehrere Schusswaffen mit gültiger Erlaubnis. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.


