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News kompakt vom 26. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 26. Januar 2026.


Minnesota-Einsatz

Nach tödlichen ICE-Schüssen entsendet Trump Ex-Behördenchef Homan


Nach dem Tod eines Krankenpflegers durch Schüsse von ICE-Beamten reagiert das Weiße Haus mit einer Personalentscheidung. Präsident Donald Trump schickt den früheren kommissarischen Leiter der Behörde, Tom Homan, nach Minnesota. Er soll die Maßnahmen vor Ort begleiten und unmittelbar an den Präsidenten berichten. Regierungssprecherin Karoline Leavitt erklärte, Homan werde die Einsätze überwachen. Der als Hardliner bekannte Ex-Chef hatte bereits nach einem ähnlichen Vorfall Anfang Januar ein entschlossenes Vorgehen gefordert.


Urteil nach Angriff

Gericht ordnet dauerhafte Unterbringung der Täterin in Psychiatrie an


Das Hamburger Landgericht hat acht Monate nach der Messerattacke am Hauptbahnhof entschieden: Die 40-jährige Angreiferin wird dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Nach Überzeugung des Gerichts stach die psychisch erkrankte Frau am 23. Mai wahllos auf Reisende ein. Sechs Menschen konnten ausweichen, 15 erlitten teils schwere Verletzungen. Juristisch wurde die Tat als versuchter Totschlag in 21 Fällen eingestuft.


EU-Regeln greifen

WhatsApp überschreitet Schwelle und muss offene Kanäle strikt prüfen


Für den Messenger WhatsApp gelten künftig strengere Vorgaben. Nach Angaben der EU-Kommission haben die Nutzerzahlen eine relevante Marke überschritten, wodurch offene Kanäle unter die europäischen Digitalgesetze fallen. Der Meta-Konzern erhält vier Monate zur Umsetzung. Ziel ist es unter anderem, dass rechtswidrige Inhalte schneller entfernt werden.


Teilzeit-Debatte

Söder lehnt Beschränkung ab und setzt stattdessen auf Anreize


CSU-Chef Markus Söder positioniert sich in der aktuellen Arbeitszeitdiskussion gegen Einschränkungen beim Teilzeitrecht. Stattdessen plädiert er für positive Anreize, um längere Arbeitszeiten attraktiver zu machen. „Wir wollen eher Anreize setzen, länger zu arbeiten, mit Freiheiten, mit Steuerfreiheiten, mit Abgabefreiheiten, bei Überstunden sowieso“, sagte Söder. „Deswegen glauben wir, dass ein generelles Reduzieren oder Verbot von Teilzeit der falsche Weg ist.“ Anreize seien wirksamer als Eingriffe in bestehende Rechte.

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