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News kompakt vom 28. Januar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 28. Januar 2026.


Gesprächsangebot Kreml

Moskau signalisiert erneut Bereitschaft für Treffen mit Selenskyj


Aus Moskau kommen erneut Signale der Gesprächsbereitschaft gegenüber dem ukrainischen Präsidenten. Nach Angaben von Kreml-Berater Juri Uschakow seien direkte Kontakte nie grundsätzlich ausgeschlossen worden. Präsident Putin habe mehrfach betont, Selenskyj könne für Gespräche nach Moskau reisen, sofern er dazu bereit sei. Kiew lehnt ein solches Szenario jedoch weiterhin ab und verweist auf erhebliche Sicherheitsrisiken bei einem Besuch in der russischen Hauptstadt.


Kirchengeschichte

Sarah Mullally übernimmt als erste Frau das höchste Amt der Anglikaner


In der Londoner St.-Paul’s-Kathedrale ist Sarah Mullally offiziell in ihr neues Amt eingeführt worden. Mit ihrer Bestätigung als Erzbischöfin von Canterbury schreibt sie Kirchengeschichte und wird zur zentralen geistlichen Autorität der anglikanischen Gemeinschaft weltweit. Sie tritt die Nachfolge von Justin Welby an, der nach Kritik an seinem Umgang mit einem Missbrauchsskandal seinen Rückzug angekündigt hatte.


Mahnung im Bundestag

Tova Friedman warnt vor Antisemitismus und Gleichgültigkeit heute


Mit sehr persönlichen Worten wandte sich die Holocaust-Überlebende Tova Friedman an die Abgeordneten des Bundestags. Die 87-Jährige erinnerte an ihre Deportation nach Auschwitz und appellierte an Politik und Gesellschaft, Hass entschieden entgegenzutreten. Zwar würdigte sie deutsche Anstrengungen der Aufarbeitung, doch mahnte sie, diese reichten nicht aus. „Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität - sie bedeutet Zustimmung“, sagte Friedman.


Jobabbau bei Amazon

Konzern kündigt 16.000 Entlassungen an und setzt stärker auf KI


Der US-Onlinehändler Amazon plant einen weiteren umfangreichen Stellenabbau. Rund 16.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen, nachdem das Unternehmen seine internen Abläufe stärker auf Künstliche Intelligenz ausrichtet. Mitarbeitende in den USA erhalten eine Übergangsfrist, um konzernintern neue Positionen zu finden. Wer ohne Anschluss bleibt, soll finanzielle Ausgleichsleistungen und zusätzliche Unterstützung erhalten.

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