News kompakt vom 31. Dezember 2025
- Redaktion Mittagsmagazin

- 31. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Hier sind die letzten Kurznachrichten des Jahres von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 31. Dezember 2025:
Silvester ohne Funkenshow
Hongkong startet ins Jahr mit Rücksicht auf Brandopfer statt Hafen-Feuerwerk
Zum Jahreswechsel blieb der Himmel über dem Victoria-Hafen dunkel – die Stadt verzichtete bewusst auf das alljährliche Pyrospektakel. Stattdessen setzten eine öffentliche Countdown-Feier, umfangreiche Lichtinszenierungen und musikalische Auftritte den Rahmen. Hintergrund der Entscheidung ist eine schwere Feuertragödie Ende November, bei der 161 Menschen ihr Leben verloren. Während Hongkong innehielt, begrüßte Taipeh das neue Jahr traditionell mit einem imposanten Feuerwerk um den Taipei 101.
Gold weg aus Tresor
Rätsel um verschwundene Bestände aus Bonner Bankfiliale sorgt für Ermittlungen
In einer Sparkassen-Filiale in Bonn sind laut dpa-Informationen wertvolle Goldmengen aus mehreren Schließfächern verschwunden. Im Fokus steht ein Mitarbeiter, der sich offenbar unbefugt Zugang verschafft haben soll. Die Polizei bestätigte laufende Ermittlungen, wollte jedoch keine näheren Angaben machen. Die Sparkasse Köln/Bonn steht nach eigenen Angaben im Kontakt mit den betroffenen Kunden.
Kremls Worte zum Jahresstart
Putin spricht von Sieg und ehrt Soldaten in seiner Neujahrsansprache
Russlands Präsident Wladimir Putin präsentiert sich zum Jahreswechsel weiterhin überzeugt von einem Erfolg im Krieg gegen die Ukraine. In der aufgezeichneten Videobotschaft sagte er: "Ich gratuliere unseren Kämpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg". Er nannte die Soldaten erneut "Helden", obwohl gegen sie schwere Vorwürfe aus Kiew im Raum stehen. Friedensgespräche mit den USA fanden in der Ansprache keine Erwähnung.
Bayerns Warnung zu Cannabis
Regierung in Berlin soll Kurs überarbeiten und Regeln deutlich verschärfen
Judith Gerlach, Gesundheitsministerin in Bayern, fordert eine politische Kehrtwende im Umgang mit legalem Cannabis. Die aktuelle Freigabe sei aus Sicht des Jugendschutzes und der Gesundheitspolitik ein Fehler gewesen. "Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden." Der Freistaat drängt auf eine Rücknahme der bestehenden Regelungen und will parallel Prävention sowie Jugendschutzmaßnahmen verstärken – unter anderem durch besonders strikten Vollzug der geltenden Gesetze.



