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Pflegereform geplant: Kinderlose sollen höhere Beiträge zahlen

  • vor 39 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

Nach Informationen aus Koalitionskreisen plant Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) offenbar Anpassungen bei der Finanzierung der Pflegeversicherung. Einem Medienbericht zufolge soll insbesondere für kinderlose Versicherte ein höherer Beitrag fällig werden. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Höherer Zuschlag für Kinderlose vorgesehen


Dem Bericht zufolge ist geplant, den bisherigen Zuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte anzuheben. Damit würde dieser künftig bei 0,7 Prozent liegen. Der entsprechende Gesetzentwurf soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause präsentiert werden.


Auswirkungen auf die Beitragssätze


Für Versicherte ab 23 Jahren ohne Kinder würde sich der gesamte Beitragssatz damit auf 4,3 Prozent erhöhen. Für Eltern sind nach aktuellem Stand keine Änderungen vorgesehen. Die Beitragssätze blieben demnach bei 3,6 Prozent bei einem Kind, 3,35 Prozent bei zwei Kindern und 3,1 Prozent bei drei Kindern.


Hintergrund der Reformpläne


Grund für die geplanten Maßnahmen sind laut den vorliegenden Informationen finanzielle Engpässe in der Pflegeversicherung. Ohne Gegenmaßnahmen rechnet Warken in den kommenden Jahren mit einem Defizit von 22,5 Milliarden Euro.


Weitere Einsparungen im Gespräch


Neben höheren Beiträgen für Kinderlose soll offenbar auch bei Zuschüssen für die Heimunterbringung gekürzt werden. Für Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen könnten dadurch zusätzliche finanzielle Belastungen entstehen.

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