Psychische Erkrankungen weltweit: Deutlicher Anstieg von Depressionen und Angststörungen
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Unabhängig vom Lebensalter zeigen aktuelle Auswertungen einen deutlichen Anstieg psychischer Erkrankungen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Seit dem Jahr 2019 sind Depressionen um rund 24 Prozent häufiger geworden. Noch stärker fällt der Zuwachs bei Angststörungen aus, die um etwa 47 Prozent zugenommen haben. Beide Krankheitsbilder erreichten insbesondere in der Zeit nach der COVID-19-Pandemie ihre bisherigen Höchstwerte.
Globale Entwicklung und besonders betroffene Gruppen
Weltweit gelten psychische Erkrankungen inzwischen als die häufigste Ursache für gesundheitliche Einschränkungen. Besonders häufig betroffen sind Frauen sowie Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 19 Jahren. Der aktuelle Anstieg lässt sich vor allem auf die zunehmende Verbreitung von Angststörungen und schweren depressiven Erkrankungen zurückführen.
Regionale Unterschiede in der Belastung
Die Studienergebnisse zeigen außerdem, dass die Belastung durch psychische Erkrankungen global gestiegen ist. Wie sich diese Belastung konkret äußert, hängt jedoch stark vom jeweiligen Land und dessen Entwicklungsstand ab, sodass deutliche regionale Unterschiede bestehen.
Unterschiede in der medizinischen Versorgung
Auch die Versorgung Betroffener variiert erheblich zwischen den Regionen. Laut Analyse erhalten weltweit lediglich etwa neun Prozent der Menschen mit einer schweren Depression eine zumindest minimal angemessene Behandlung.
Umfang der Datenauswertung
Für die Untersuchung wurden Daten aus den Jahren 1990 bis 2023 ausgewertet. Dabei erfolgte eine Aufschlüsselung nach Geschlecht, 25 Altersgruppen, 204 Ländern sowie verschiedenen Weltregionen. Die Forschenden sprechen dabei von der bislang umfassendsten Analyse dieser Art.

