Rekord bei Beschwerden: Deutsche Post sieht Probleme dennoch als Ausnahmeerscheinung
- 9. Apr.
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Im Jahr 2025 registrierte die Bundesnetzagentur insgesamt 55.395 Eingaben von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Postdienstleistern. Damit wurde ein neuer Spitzenwert erreicht. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Gegenüber 2024, als noch 44.406 Beschwerden gezählt wurden, entspricht das einem Anstieg um rund 25 Prozent.
Versandvolumen relativiert die Zahlen
Trotz dieses Höchststands erscheint die Beschwerdequote im Verhältnis zum Gesamtaufkommen gering. In Deutschland wurden im selben Jahr etwa 9,4 Milliarden Briefe sowie 4,5 Milliarden Pakete transportiert. Die Deutsche Post bewertet die Lage daher insgesamt positiv und erklärte: „Die Postversorgung in Deutschland funktioniert sehr gut“
Rolle von Wettbewerbern und Fehlzustellungen
Nach Angaben des Unternehmens ist ein Teil der Probleme nicht auf die eigene Zustellung zurückzuführen. So verwies DHL auf rund 800.000 sogenannte „Fundbriefe“. Dabei handelt es sich um Sendungen, die versehentlich beim falschen Empfänger landen und von diesem erneut in den Briefkasten eingeworfen werden, damit sie korrekt zugestellt werden können.
Laut Unternehmenssprecher seien solche Fälle häufig auf Fehler konkurrierender Zustelldienste zurückzuführen. Für die Empfänger wirke es jedoch oft so, als liege die Ursache bei der Deutschen Post, da diese die Sendung letztlich weiterleitet.

