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RTL übernimmt Sky: EU-Kommission genehmigt milliardenschweren Medien-Deal

  • vor 5 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Übernahme des Pay-TV-Anbieters Sky durch die RTL-Gruppe ist nun offiziell genehmigt: Die EU-Kommission hat dem Deal zugestimmt und damit den Weg für die Integration der deutschsprachigen Sky-Angebote freigemacht. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte die in Luxemburg ansässige RTL Group ihre Kaufabsichten öffentlich gemacht. Intern wird die Entscheidung als wichtiger Fortschritt gewertet, der die strategische Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht. Der Abschluss der Übernahme ist nach aktuellen Angaben für Anfang Juni geplant.


Details zur Vereinbarung


Im Rahmen der Einigung erhält der US-Medienkonzern Comcast, zu dem Sky gehört, zunächst eine feste Zahlung von 150 Millionen Euro. Zusätzlich wurde eine variable Komponente vereinbart: Abhängig von der Entwicklung des RTL-Aktienkurses könnten in den kommenden fünf Jahren weitere bis zu 377 Millionen Euro fließen.


Strategische Hintergründe


Für die Führungsebene der RTL-Gruppe ist dieser Schritt Teil einer größeren Strategie. Vorstandschef Thomas Rabe betonte die Bedeutung nationaler Zusammenschlüsse im Wettbewerb mit internationalen Streaming- und Plattformanbietern, „um langfristig mit globalen Plattformen konkurrieren zu können.“ Der Kauf von Sky Deutschland sei dabei „ein wichtiger erster Schritt in diese Richtung“.


Ziele für den Markt


Auch aus Sicht von RTL Deutschland steht der Ausbau eines vielseitigen Angebots im Mittelpunkt. Geschäftsführer Stephan Schmitter formulierte das Ziel so: „dem Publikum über alle Kanäle hinweg ein innovatives und überzeugendes lokales Angebot zu bieten - von unabhängigen Nachrichten über Premium-Unterhaltung bis hin zu Live-Sport.“


Bedeutung von Sky-Inhalten


Sky bringt umfangreiche Sportrechte in die Partnerschaft ein. Dazu zählen unter anderem Übertragungen der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga sowie Spiele der englischen Premier League in mehreren europäischen Märkten. Diese Inhalte gelten als zentraler Baustein für die Attraktivität des Gesamtangebots.


Auch Sky selbst bewertet die Fusion positiv. Die Chefin der Sky-Gruppe, Dana Strong, sprach von einem „wichtigen Meilenstein.“ Durch die Bündelung der Kräfte entstünden „neue Chancen für beschleunigtes Wachstum“, die das Geschäft langfristig stärken sollen.

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