Rückzug aus der Parteispitze: Jan van Aken kandidiert nicht erneut als Linken-Co-Chef
- vor 13 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Der Vorsitz der Linkspartei steht vor einem Wechsel: Jan van Aken hat angekündigt, beim kommenden Parteitag nicht erneut anzutreten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Als Grund nannte er gesundheitliche Belastungen, die ihn dazu zwingen, seine Funktion im Juni aufzugeben. Noch zu Beginn des Jahres hatte der 64-Jährige signalisiert, gemeinsam mit Ines Schwerdtner erneut für die Parteispitze kandidieren zu wollen.
„Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mein Amt im Juni niederlegen“, sagte van Aken. Zugleich versuchte er, Sorgen zu relativieren: „In der nächsten Zeit werde ich mich verstärkt um meine Gesundheit kümmern müssen“, erklärte er und ergänzte: „Aber es besteht kein Grund zu größerer Sorge um mich, es ist keine lebensbedrohliche Krankheit.“
Werdegang und aktuelle Amtszeit
Van Aken, der früher unter anderem als Aktivist bei Greenpeace tätig war, übernahm den Parteivorsitz erst vor wenigen Monaten. Auf dem Parteitag im Oktober 2024 in Halle an der Saale wurde er in dieses Amt gewählt. Bis zum nächsten Bundesparteitag in Potsdam im Juni will er seine Aufgaben weiterhin erfüllen.
Reaktionen aus der Parteispitze
Seine Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner reagierte betroffen auf die Entscheidung. Sie würdigte die Zusammenarbeit und äußerte ihr Bedauern über seinen Rückzug. Gleichzeitig zeigte sie Verständnis für den Schritt: „Die Gesundheit geht vor, auch vor gemeinsame politische Projekte.“


